Internationale Kooperationen

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25. Mai 2016
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Absicht und Ziele der internationalen Zusammenarbeit

Charakteristisch für das OSLM ist die feste Verankerung im europäischen Dialog. Seine Arbeit trägt zur kulturellen Vielfalt der Europäischen Union bei. Dies geschieht vor allem mit Blick auf die heute in Polen und Tschechien gelegene Region Oberschlesien. Um ihrer Besonderheit als gemeinsamer Erinnerungsraum gerecht zu werden, ist das OSLM in den vergangenen Jahren zahlreiche vertragliche Partnerschaftsvereinbarungen mit polnischen und tschechischen Einrichtungen eingegangen.

Der gegenseitige Austausch, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven sowie gemeinsam realisierte Projekte sind wichtige Beiträge zur Völkerverständigung und dienen der europäischen Einigung und Friedensarbeit. Das OSLM ist bestrebt, sein einzigartiges transnationales Kooperationsnetzwerk zu pflegen, zu erweitern, in die Landespartnerschaft mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien einzubringen sowie kontinuierlich mit Leben zu erfüllen.

Umsetzung durch Kooperationsvereinbarungen

Wie keine andere deutsche Einrichtung hat das OSLM mitlerweile ein Dutzend Vereinbarungen abgeschlossen. Einige wurden bereits an weiteren öffnetlichkeitswirksamen Terminen verlängert.


Unsere Partner in Schlesien

beuthen

Oberschlesisches Landesmuseum Beuthen
Muzeum Górnośląskie w Bytomiu

Das Oberschlesische Museum in Beuthen (MGB) feierte 2012 sein 100-jähriges Jubiläum. Es verfügt über eine der reichhaltigsten Sammlungen zur Geschichte Oberschlesiens von der Urzeit bis zur Neuzeit. Vorgestellt werden Aspekte u.a. der oberschlesischen Volkskultur sowie der Tier- und Pflanzenwelt. Das Museum besitzt zwei große Gebäude im Stadtzentrum Beuthens.
Das OSLM und das MGB arbeiten eng im Bereich der Ausstellungsrealisierung zusammen. So stellte sich das MGB 2011 im OSLM vor und zeigte dort 2013 seinen Teschener Trachtenschmuck. Das OSLM gastierte mehrfach mit seinen Wanderausstellungen in Beuthen. Zudem unterstützt das OSLM die Beuthener Kollegen bei der bibliothekarischen Erschließung.

Kooperation seit 2011 (erneuert 2015)
www.muzeum.bytom.pl

MGB

MuzeumSlaskie

Schlesisches Museum in Kattowitz
Muzeum Śląskie

Die Einbindung in politische Veränderungen charakterisiert das Schlesische Museum. Nach der Teilung Oberschlesiens 1922 entstand es 1929 in Kattowitz. Von der deuts chen Besatzung 1940 wieder aufgelöst, kam es erst 1984 zur Neugründung.

Einen Entwicklungsschub brachte die neue schlesische Woiwodschaftsstruktur nach 1999. Aus beschränkten räumlichen Möglichkeiten steht nun der Aufbruch an. Auf dem Gelände des von 1823 bis 1999 betriebenen Steinkohlenbergwerks „Ferdinand“, später „Katowice“, entsteht ein großer Museumskomplex. Das Schlesische Museum wird 6000 m² unterirdische Ausstellungsfläche, dazu Vortrags- und Veranstaltungsbereiche sowie modernste Depots und Werkstätten haben. In einer weiteren Etappe werden oberirdische Bergwerksgebäude saniert. Der im Mai 2015 unterzeichnete 10. OSLM-Partnerschaftsvertrag signalisiert die Teilhabe und Begleitung an diesem aufwändigen Prozess.

Kooperation seit 2015
www.muzeumslaskie.pl

MSK

02 LOGO CZARNE1 klein

Historisches Museum in Kattowitz
Muzeum Historii Katowic

In einem mondänen Mietshaus aus dem Jahr 1908 befindet sich das Historische Museum der Stadt Kattowitz. Die eindrucksvollen Innenräume zeigen das damalige Wohnambiente. Eine neue multimediale Ausstellung führt zu den Anfängen der erst 1865 gegründeten Stadt. Empfehlenswert ist auch die Außenstelle des Museums in der ehemaligen Wäscherei der denkmalgeschützten Arbeitersiedlung Nikischacht (Nikiszowiec).

Wechselausstellungen beleuchten Einzelaspekte der Kattowitzer Geschichte genauer. Die Ausstellung „Made in Kattowitz“ wurde 2015/16 in Ratingen präsentiert. Als nächstes Kooperationsprojekt soll 2017 schlesische Kunst zum Ersten Weltkrieg aus der großen OSLM-Sonderausstellung „Heimat.Front - Oberschlesien und der Erste Weltkrieg“ in Kattowitz gezeigt werden.

Kooperation seit 2016
www.mhk.katowice.pl

MHK

Schwientochlowitz logo

Museum der schlesischen Aufstände in Schwientochlowitz
Muzeum Powstań Śląskich w Świętochłowicach

Das Museum der schlesischen Aufstände in Schwientochlowitz bietet eine moderne Museumspräsentation in einem historischen Gebäude. Dieses wurde 1907 ursprünglich als Verwaltung für die Donnersmarck’schen Besitzungen errichtet. 2013 wurde das Gebäude saniert und das Museum ein Jahr später eröffnet. Mit großzügigen Inszenierungen wird der Besucher mit der komplexen Situation in Oberschlesiens nach dem Ersten Weltkrieg vertraut gemacht. Multimediale Stationen ermöglichen es, das Wissen über die Zeit Aufstände in Schlesien auch in deutscher Sprache zu vertiefen.

Kooperation seit 2016
www.muzeumpowstanslaskich.pl

MPS

pless klein

Schlossmuseum Pless
Muzeum Zamkowe w Pszczynie

Das international bekannte Schlossmuseum Pless in der Kleinstadt südlich des oberschlesischen Industriegebietes hat jährlich 150.000 Besucher.
Das Schloss wechselte im Laufe der Jahrhunderte einige Male den Besitzer. Nach mehreren Umbauten bekam es unter der 52-jährigen Regentschaft von Hans Heinrich XI. von Hochberg (1855-1907) seine aktuelle Gestalt. Zahlreiche europäische Hochadlige kamen nach Pless, um an exklusiven Jagden teilzunehmen. Während des Ersten Weltkriegs diente das Schloss Kaiser Wilhelm II. als Hauptquartier. Bemerkenswert ist, dass ca. 80 % der prunkvollen Ausstattung dieser Zeit erhalten geblieben sind.
Bei den großen Ausstellungen zum Adel Schlesiens, zu König Friedrich dem Großen und der Fürstin Daisy von Pless hat das OSLM wertvolle Exponate aus Pless ausgeliehen bekommen.

Kooperation seit 2013
www.zamek-pszczyna.pl

schlossmuseum pless

SZMO logo troppau klein

Schlesisches Landesmuseum in Troppau 
Slezské zemské muzeum

Das Schlesische Landesmuseum in Troppau  (SZMO) ist das älteste und zudem drittgrößte Museum Tschechiens. Sechs Standorte in Troppau und Umgebung bieten Wissenswertes zur Natur- und Kulturgeschichte dieser schlesischen Region.

Das SZMO ist langjähriger Partner des OSLM. Seit 2009 basiert die Zusammenarbeit auf einer Kooperationsvereinbarung.
Der rege Austausch von Informa-
tionen und Exponaten zwischen Ratingen und Troppau kommt den großen Sonderausstellungen des OSLM zu Gute.

2010 präsentierte sich das SZMO in der Reihe „Unsere Partner
stellen sich vor“ im OSLM. Seither nimmt das  Ratinger Museums-
café  „Troppau“ darauf Bezug.

Zeichen der Verbundenheit ist auch der tschechische Eisenbahnwaggon, der das Außengelände des OSLM bereichert.

Kooperation seit 2010 (erneuert 2015)
www.szmo.cz

Schlsisches Museum Troppau

muzeum-wsi-opolskie klein

Museum des Oppelner Dorfes
Muzeum Wsi Opolskiej

Das Museum des Oppelner Dorfes (MWO) ist ein Freilichtmuseum am Rande der Stadt Oppeln und beherbergt 50 für das ländliche Leben in der Region typische  Holzgebäude. Die meisten Gebäude sind wie vor 100 Jahren ausgestattet. Neben mehreren Bauernhöfen befinden sich im Museum typische Funktionsbauten wie Kirche, Schule, Wirtshaus und Windmühle. Das Wegesystem, die Pflanzen und Bäume und auch die traditionellen Nutzgärten zeugen vom ursprünglichen Erscheinungsbild vergangener Dorfgemeinschaften.

Mehrere Wanderausstellungen des OSLM sind im MWO präsentiert worden. Dem OSLM werden regelmäßig Exponate für Sonderausstellungen zur Verfügung gestellt, z. B. die traditionellen schlesischen Ostereier in Kratztechnik. Gemeinsam wurden außerdem die zweisprachige Wanderausstellung und die Internetpräsenz zu den oberschlesischen Schrotholzkirchen realisiert.www.schrotholzkirchen.eu)

Kooperation seit 2012 (erneuert 2016)

www.muzeumwsiopolskiej.pl

muzeum-wsi-opolskiej

Fundacja-Przemysl-Slaska kleinIndustrie- und Eisenbahnmuseum Königszelt
Muzeum Przemysłu i Kolejnictwa na Śląsku

Museum für Zinkindustrie Schoppinitz
Walcownia Szopienice

Königszelt ist der älteste Eisenbahnknotenpunkt im heutigen Polen. Das damalige Museum der Staatsbahn ging 2004 in private Trägerschaft über. Das Industrie- und Eisenbahnmuseum ist Ausgangspunkt der sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelnden Aktivitäten der Trägerstiftung.

Durch den Erwerb des Bahnbetriebswerks Reichenbach im Eulengebirge (Dzierżoniów) besteht die Option auf einen Museumsbahnbetrieb.  Im Sommer 2015 wurde im Kattowitzer Stadtteil Schoppinitz  (Szopienice) das Museum für die Zinkindustrie eröffnet. Die ehemalige Porzellanfabrik Tillowitz (Tułowice) soll mittelfristig als weiterer Standort erschlossen werden.

Kooperation seit 2015

www.muzeumtechniki.pl
www.walcownia.org

Koenigszelt

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Bergbautraditionsstube in Knurow
Izba Tradycji KWK „Knurów“

Lokales Sammeln und die daraus entstandenen Heimatsammlungen haben eine besondere Bedeutung für die Bewahrung regionaler Identität. Die sehr rege Bergbautraditionsstube in Knurow sammelt auf dem Gebiet des Kohlebergbaus aus dem Gleiwitzer Umfeld.

Für das OSLM ist der Partner in Knurow bedeutsam für alle Fragen zum Bergbau. Sichtbarer Ausdruck der Kooperation war die Bergbauausstellung 2013 unter der Schirmherrschaft des NRW-Wirtschaftsministers und des Marschalls der Woiwod-
schaft Schlesien, die in Auszügen auch 2015 in München zu sehen war. Einige der Exponate befinden sich seither in der OSLM-Dauerausstellung. Zudem gelang es, mit der Übernahme der Seilscheiben des abgerissenen Fördergerüstes aus Knurow einen industriegeschichtlichen Bezugspunkt im Außengelände des OSLM zu schaffen.

Kooperation seit 2010 (erneuert 2015)

www.wirtualnyknurow.pl

Knurow

rauden

Bildungszentrum Rauden
Ośrodek Formacyjno-Edukacyjny Diecezji Gliwickiej

Die Zisterzienserabtei Groß Rauden wurde 1258 gegründet. Durch die Säkularisation 1810 wurde das Kloster mit seinem Besitz verstaatlicht.

Die Herrschaft Ratibor wurde 1812 vom Kurprinzen Hessen-Kassel erworben. Per Erbgang gelangte sie dann über Viktor Amadeus von Hessen-Rothenburg an Viktor II. von Hohenlohe-Schillingsfürst. 1840 verlieh ihm der preußische König den Titel Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey, nun Viktor I. Die Anlage in Rauden wurde zu seiner Residenz.

Inzwischen gehört die Anlage der Diözese Gleiwitz, die umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt hat. Mit der dort ansässigen Bildungseinrichtung arbeitet das OSLM seit der Säkularisationsausstellung 2010 vertrauensvoll zusammen. 2014 wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Kooperation seit 2014

www.rudy-opactwo.pl

Rauden

buwr klein

Universitätsbibliothek Breslau
Biblioteka Uniwersytecka we Wrocławiu

In den Sammlungen der Breslauer Universitätsbibliothek (BUWr) befinden sich heute etwa vier Millionen Medien. Die umfangreichen Sondersammlungen besitzen rund eine halbe Million Handschriften, alte Drucke, Druckgraphiken, Karten und Musikalien. Diese Bestände sind größtenteils schlesischer Provenienz. Vieles stammt aus den 1810 aufgelösten Klöstern. Damit wurde eine Zentralbibliothek in Breslau als Kernzelle des Bestandes geschaffen.

Die BUWr arbeitet auch an der Digitalisierung ihrer seltenen Bestände, die unter folgender Adresse zu finden sind:
www.bibliotekacyfrowa.pl

Die Bibliothek unterstützt das OSLM bei wissenschaftlichen Recherchen und stellte kostbare Altdrucke für Sonderausstellungen zur Verfügung.

Kooperation seit 2010

www.bu.uni.wroc.pl

Buwr

Logo WBP

Öffentliche Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln
Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. E. Smołki w Opolu

Die Öffentliche Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln ist die zentrale Bibliothek der Region, der die kommunalen Bibliotheken der Woiwodschaft unterstehen. Die Bibliothek entstand 1951 und besitzt heute etwa 400.000 Medien. Es gibt spezielle Abteilungen für Musik, fremdsprachige Literatur sowie  die Österreich-Bibliothek. Zu den Sammlungen gehören auch Kunstgegenstände, Flugblätter, Medaillons, Exlibris, Postkarten und andere Gegenstände des gesellschaftlichen Lebens.

Wertvolle und einzigartige Altbestände werden im kleinen Schloss Rogau / Rogów Opolski an der Oder verwahrt und für Forschungszwecke zugänglich gemacht. Die Bibliothek betreibt die  Oppelner Digitale Bibliothek (Opolska Biblioteka Cyfrowa), in der historische Schriften digitalisiert und so weltweit zugänglich gemacht werden.

Kooperation seit 2012
www.wbp.opole.pl

Rogau

Logo-VDG klein
Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen
Związek Niemieckich Stowarzyszeń Społeczno - Kulturalnych w Polsce

Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen  mit Sitz in Oppeln ist die Dachinstitution aller Organisationen der deutschen Minderheit in Polen. Ziel des Verbandes ist es vor allem eine Repräsentation aller Mitglieder der deutschen Minderheit in ganz Polen auf verschiedenen Ebenen darzustellen.

Beim Fest zu ihrer 45-jährigen Gründungsjubiläum vereinbarte die Stiftung  Haus Oberschlesien am Barbaratag 2015 die Kooperation mit dem Verband.

Gemeinsame Arbeitsfelder werden die Dokumentation, Erforschung, Pflege und Vermittlung des materiellen und immateriellen multikulturellen Erbes Schlesiens sein. Erreicht werden kann dies durch die gemeinsame Realisierung von Forschungs- und Bildungsprojekten, Informationsaustausch, Organisation und Durchführung von Tagungen sowie die gemeinsame Veröffentlichung von Publikationen.

Kooperation seit 2015
www.vdg.pl/de/

Oberglogau

Stellenangebote

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Geschrieben von Wons
07. Mai 2012
Zugriffe: 30686

Stellenausschreibung - Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Das Oberschlesische Landesmuseum der Stiftung Haus Oberschlesien
schreibt zur sofortigen Nachfolgebesetzung
eine Vollzeitstelle (vorläufig befristet bis 30.6.2015)
aus.

Die Aufgabe umfasst eingebettet in unsere zeitgemäße Bildungsarbeit:

  • Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen und Begleitveranstaltungen im In- und Ausland
  • Mitwirkung am Sammlungsmanagement (Betreuung, Pflege und Entwicklung der Bestände)
  • Entwicklung und Steuerung grenzüberschreitende Projektarbeit insbesondere mit Polen und Tschechien
  • Mitwirkung an aktiver Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie an Sondervorhaben wie internationalen Tagungen
  • Sprachmittlung

Für diese Aufgabe qualifizieren Sie

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister/Diplom/Promotion)
  • mit Bezug zu den Fachbereichen Geschichte/ Kunstgeschichte/ Literaturwissenschaften/ Kulturwissenschaften,
  • Mitwirkung an internationalen Projekten im Wissenschaftssektor, Jugendaustausch, kulturellen Erbe/ Kulturaustausch (z.B. IfA)
    oder ein fachlich passendes Volontariat
  • nachgewiesene vorzugsweise polnische oder auch tschechische Sprachkenntnissen in Wort und Schrift sowie
  • vorteilhaft sind Grundkenntnisse der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa sowie an der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten in unserer östlichen Nachbarstaaten

Wir erwarten

  • Erfahrungen in der Umsetzung musealer oder kultureller Projekte,
  • die Bereitschaft zu Auslandsreisen v. a. bei der Ausstellungslogistik und daher einen Führerschein (B),
  • der versierten Umgang mit den üblichen EDV-Anwendungen sowie den Dialog über die Anwendung neuer Informationstechnologien,
  • Organisationstalent und Teamfähigkeit, flexibles Denken, soziale Kompetenz und ein überdurchschnittliches Engagement mit Belastbarkeit
  • Kontaktstärke mit sicherem Auftreten sowie Verhandlungsgeschick bei kompetenter mündlicher und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit.

Wir bieten

  • interessante Tätigkeitsfelder in einem leistungsfähigen jungen Team am Dienstort Ratingen mit Anbindung an den dynamischen Rhein-Ruhr-Raum
  • moderne Arbeitsmittel
  • den bevorzugten Zugang zu nationalen und internationalen Sammlungen und den multilateralen Dialog in politisch-historischem Umfeld
  • eigenständiges Arbeiten mit der Entwicklung internationaler Projekte und Kontakte auf hohem gesellschaftliche und politischen Niveau
  • innovative Projektentwicklung im Zusammenwirken mit internationalen Partnern
  • die Tarif- und Sozialleistungen in Anlehnung an den Öffentlichen Dienst
  • Vergütung gemäß TV-L 11

Die Stiftung ist besonders um die Förderung des Nachwuchses bemüht und ermuntert daher jüngere Persönlichkeiten, die sich auf der Stelle und durch die Arbeitspraxis entwickeln möchten, zur Bewerbung.

Die Einstellung kann mit Inkrafttreten des NRW-Landeshaushaltes 2012 erfolgen.

Qualifizierte Bewerbungen richten bitte ab sofort als ein pdf-Dokument per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Bewerbungsfrist endet am 15.4.2012.
Der/Die BewerberIn erklärt sich mit der elektronischen Verarbeitung der Daten für die Zwecke der Stellenbesetzung einverstanden.
Die Daten werden anschließend gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gelöscht.
Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen bitten wir bis auf Nachfrage nicht zuzusenden.

Um die Durchsicht Ihrer Bewerbung zu erleichtern, füllen Sie bitte den Bewerbungs­bogen zusätzlich aus.

Rückfragen beantwortet Ihnen Frau Heidi Vohrmann unter Tel.: 0 21 02 / 965 256.

Stiftung Haus Oberschlesien
Kennwort „Personal W2“
Bahnhofstr. 71
40883 Ratingen

Praktikum für Studenten

Wir bieten Praktikumsstellen für Studenten, bevorzugt aus den Fachbereichen Germanistik, Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte und Volkskunde, an. Sie können mitwirken, u.a. bei
  • ausstellungs- und bestandsbezogenen Tätigkeiten (Ausstellungsplanung, Objektrecherchen, Dokumentation, Korrespondenz, Bestandserschließung, Ausstellungsdidaktik)
  • konzeptioneller Arbeit (Werbung, PR, kulturelles Rahmenprogramm)
  • redaktionellen Vorhaben (Veröffentlichungen, Pressearbeit und Medienpräsentation)

Die Dauer des Praktikums beträgt mindestens fünf Wochen als Blockzeit. Eine Vergütung wird nicht gezahlt. Das Museum liegt verkehrsgünstig wenige Fußminuten von der S- Bahn-Station Hösel (Linie 6: Köln – Düsseldorf – Essen) entfernt.

Schriftliche Bewerbungen bitte an das Oberschlesische Landesmuseum, Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen oder per Mail.

Für Rückfragen können Sie uns erreichen unter Telefon 0 21 02/ 965-0 (965-256) oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Praktikumsbericht von Radoslaw Michna (Herbst 2011)

Praktikum im OSLM? Wenn Du Dir solche Frage stellst dann antworte ich: ganz bestimmt JA!

Ich habe seit langem ein Praktikum in Deutschland machen wollen. Man sagt, man muss träumen, man muss seine Träume realisieren. Nachdem mein Doktorvater Prof. Dr. Albert Kotowski mir gerade dieses Museum als Praktikumsplatz empfohlen hatte und ich ein Stipendiat der Universität Kasimir des Großen in Bydgoszcz (Bromberg) im Rahmen des Erasmus-Programs wurde, war mein Reiseziel klar: Ratingen-Hösel-das Oberschlesische Landesmuseum.

Über die 3,5 Monate, die ich im OSLM verbracht habe, kann ich heute ohne Zweifel feststellen, dass ich einen sehr guten Weg eingeschlagen habe, mit der Entscheidung hier ein Praktikum zu absolvieren.

Jeder von uns hat eigene Vorstellungen und Erwartungen , die man mit einem Praktikum assoziiert. Wem jedoch daran liegt viele nützliche, interessante und unschätzbare Erfahrungen sammeln zu können, der sucht danach am richtigen Platz.

Das Motto des Oberschlesischen Landesmuseums „Wir beleben Zusammenerbeit“, sind keine leere Worte die nur auf dem Papier bleiben. Die Stiftung Haus Oberschlesien und das Projektbüro wo ich gearbeitet habe, wecken den Geist der Zusammenarbeit durch eine schöpferische Atmosphäre die im Team herrscht. Alle Mitarbeiter mit denen ich wirkte, waren sehr sympathisch und hilfreich. Diese gute Aura in Verbindung mit spannenden Aufgaben und Aufträgen die mir zugeteilt worden sind, bewirkte, dass die Arbeitszeit sehr schnell und angenehm verging und die Pflichten zu erfüllen machten mir viel Spaß.

Überdies hat das Oberschlesische Landesmuseum auf mich auch einen großen Eindruck gemacht. Es werden hier verschiedene sehr interessante Dauer-und Sonderausstellungen organisiert, die sich immer großen Interreses erfreuen. Außerdem bieten zahlreiche großartige Initiativen und Projekte die das OSLM auf der kulturellen Ebene realisiert, eine gute Gelegenheit zur Beteiligung an interessanten Konferenzen, Seminaren und Ausflügen. Beispielweise hatte ich durch einen Messebesuch in Köln auch die  Möglichkeit diese schöne Stadt zu besichtigen. Auf ähnliche Weise besuchte ich noch u.a. Bonn, Essen, Düsseldorf was zu meinen landeskundlichen Kenntnissen von NRW und zur Verbesserung meiner Deutschkenntnisse sehr beigetragen hat.

Kurz gesagt, ein Praktikum im OSLM ermöglicht alles das, was man zur Entwicklung der Sprachkenntnisse und Fähigkeiten im musealen-kulturhistorischen Bereich braucht!

Ich bin sehr zufrieden, dass ich mein Praktikum an diesem Platz absolvieren und viele unschätzbare Erfahrung sammeln konnte. Ich möchte Jedem dieses Praktikum sehr empfehlen!

Praktikumsbericht von Matthias Naczynski (30.08. – 01.10.2010)

Praktikanten gelten in der heutigen Zeit gerne mal als Zubereiter von koffeinhaltigen Heißgetränken, deren Hauptbestandteil aus gemahlenen und zuvor gerösteten Kaffeebohnen besteht. Gilt dies auch im Falle eines Praktikums beim Oberschlesischen Landesmuseum? Nein.

Ehrlich gesagt darf ich sogar behaupten, kein einziges Mal Kaffee gekocht zu haben. Vielmehr wurde meine Hilfe bei der Vorbereitung von Präsentationen, im Auf- und Abbau des Messestandes in Rheinberg, beim Aufstellen von Exponaten sowie dem Fotographieren von Ausstellungen benötigt. Und dies sei auch nur eine Auswahl. Sollten Fragen aufgekommen sein - schlussletztlich haben wohl die wenigsten etwa an einem Aufbau eines Messestandes mitgewirkt - stand immer ein Kollege oder eine Kollegin mit einem offenen Ohr bereit. Ein gutes Beispiel für die freundliche Atmosphäre, die untereinander herrscht. Aber auch umgekehrt wurde auf meine eigene Meinung etwa zum Aufbau einer Ausstellung Wert gelegt, was das Gefühl, wirklich ein Teil des Teams sein, verstärkt hat. Wer also das Interesse und die Lust hat im OSLM zu arbeiten, dürfte die Zeit im Museum sicherlich in guter Erinnerung behalten - genauso wie ich.

Praktikumsbericht von Peter Gassner (19.04. – 28.05.2010)

Gassner

Diese Frage ist sicher nicht so einfach und allgemeingültig zu beantworten. Die Beantwortung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nach meiner Erfahrung gilt jedoch für Praktikanten im OSLM: wer Interesse und Einsatzbereitschaft mitbringt, kann in der Praktikumszeit tiefe und vielfältige Einblicke in die Museumsarbeit erhalten.

Dabei bestanden meine Möglichkeiten zur Betätigung nicht nur aus Hilfsarbeiten, wie beispielsweise Kopieren oder Botengängen, die selbstverständlich auch dazu gehörten, sondern überwiegend aus kreativer und selbstständiger Arbeit. Meine Meinung war dementsprechend auch zu konzeptionellen und gestalterischen Dingen gefragt.

Praktikum für Schülerinnen und Schüler - Ausschreibung

Das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen (Hösel) ist eine in Deutschland bekannte Einrichtung, die sich mit der Kunst, Kultur und Geschichte Schlesiens beschäftigt. Als eine zentrale Stelle im Landes Nordrhein-Westfalen wird die deutsch-polnische Partnerschaft belebt. Zu den musealen Aufgaben gehören Sammeln, Erschließen, Dokumentieren und Präsentieren von Exponaten aus mehreren Jahrhunderten. Angegliedert ist eine Fachbibliothek mit rund 15.000 Bänden. Die Tätigkeit wirkt über die deutschen Grenzen nach Polen und der Tschechischen Republik.

Das Oberschlesische Landesmuseum bietet interessante und vielseitige Möglichkeiten zur Berufsorientierung in einem jungen, motivierten Team. Schülerinnen und Schüler können hier verschiedene Berufsfelder kennen lernen. Neben der Museumsarbeit sind das u.a. Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Mediengestaltung/Fotographie, Veranstaltungs- und Eventmanagement, Pädagogik/Betreuung, allgemeine Verwaltung/Bürokommunikation.

Technisch und handwerklich begabte Jugendliche können die Bereiche Liegenschaftsbetreuung und Haustechnik erkunden. In allen Arbeitsfeldern erfolgt eine fachgerechte Betreuung durch das geschulte Personal.

Die Dauer des Praktikums richtet sich nach den Rahmenbedingungen des Schulträgers. Eine Vergütung wird nicht gezahlt. Das Museum liegt verkehrsgünstig wenige Fußminuten von der S- Bahn-Station Hösel (Linie 6: Köln – Düsseldorf – Essen) entfernt.

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte an das Oberschlesische Landesmuseum,

Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen oder per Mail.

Für Rückfragen können Sie uns erreichen unter Telefon 0 21 02/ 965-0 (965-256);
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Weitere Informationen: http://www.oslm.de

Fachinformationszentrum

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Geschrieben von Kaiser
20. März 2012
Zugriffe: 25664

Anfänge der Bibliothek

Historische Bücher

Eine Bibliothek entstand bei der Stiftung Haus Oberschlesien parallel mit der Aufnahme wissenschaftlicher Forschung Anfang der 1980er Jahre. Die gezielte Sammlung und laufende Erschließung führte in vier Jahrzehnten zu wertvollen und anderenorts nicht so komplett verfügbaren Beständen. Ortsgeschichte Publikationen, Werkausgaben schlesischer Dichter sind ebenso vorhanden wie polnischsprachige Jahrbücher und Ausstellungskataloge schlesischer Kultureinrichtungen. Zu vielen Kultur- und Wirtschaftsbereichen der Zielregionen gibt es umfangreiche Materialsammlungen. Im Kern beziehen sich die Bestände auf die verschiedenen Landesteile Oberschlesiens sowie die angrenzenden böhmischen und mährischen Regionen.

Wirken als Fachinformationszentrum Schlesien – Mähren – Böhmen (FIZ)

Blick ins FIZ mit  Arbeitsplätzen

Die Bibliothek wurde 1983 gegründet. In den Jahren 2006 bis 2008 wurden strukturelle Veränderungen vorgenommen.
Als Fachinformationszentrum Schlesien – Mähren – Böhmen (FIZ) wird dem gewandelten Informationsbedürfnis entsprochen.
Die Umwandlung wurde in der Startphase als Projekt vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie von der Bezirksregierung Düsseldorf finanziell gefördert.

Dem Benutzer sind unmittelbar Recherchen, so auch zur  individuellen Reisevorbereitung möglich. Die Bestände können als Präsenznutzung größtenteils in Freihandaufstellung angetroffen werden. Ausleihen außer Haus finden nicht statt. Titel mit Erscheinungsjahr vor 1945 (Signaturen mit laufenden Nummern ab -800) erfahren besonderen Bestandsschutz, so durch eine klimatisch optimierte Magazinlagerung. Vor dem Besuch empfiehlt es sich mit der Aufstellungssystematik vertraut zu machen.
Die über 370 Signaturgruppen erlauben eine differenzierte thematische Aufstellung. Bald 25.000 Titel sind im Katalog verzeichnet und damit extern im Verbundkatalog Östliches Europa (VOE) feststellbar.
Ende 2015 und Anfang 2016 wurde die Aufnahmekapazität auf 800 lfm Regalfläche erweitert, sodass zusammen mit dem Tiefmagazin der Platz für ca. 60.000 Medieneinheiten ausreicht. Bei der letzten Umfangsmessung Mitte 2014 ergab sich eine Belegung von 420 lfm im Lesesaal.
Pro Jahr kommen bis zu 1.500 Titel hinzu, dabei bis zur Hälfte durch eigene Erwerbungen insbesondere in den Zielregionen. Spezialliteratur (auch Museumskataloge und Übersichtswerke zu Kulturstätten) wird somit direkt in Polen und Tschechien erworben. Das ermöglicht, diese oft in kleiner Auflage erscheinenden Titel rasch verfügbar zu haben. Die Veröffentlichungen von in- und ausländischen Partnereinrichtungen werden komplett zu sammeln versucht. Auch solche Titel sind meist nur in wenigen deutschen Bibliotheken vorhanden und einsehbar.

Dem ähnlichen Sammlungsauftrag sind auch andere Einrichtungen verpflichtet. Sie weisen teilweise identische Beständen auf. Daher kann je nach Wohnsitz der Besuch bei folgenden Bibliotheken nützlich sein:
- Stiftung Martin Opitz-Bibliothek, Herne / WebOPAC, Fernleihe
- Verein Haus Schlesien, Königswinter / VOE, keine Ausleihe
- Herder-Institut, Marburg / WebOpac http://opac.ub.uni-marburg.de/DB=2/
- Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg / VOE, keine Ausleihe
- Haus des Deutschen Ostens, München / WebOPAC http://hdomuenchen.inernetopac.de, Fernleihe

Der Lesesaal

Der Lesesaal bietet 10 Benutzerarbeitsplätze. Buch- und Zeitschriftenbestände, Karten, diverse Medien (insbes. CD und DVD) können dort genutzt werden. Von manchen regionalen Adressbüchern Schlesiens sind Kopien zur Benutzung vorhanden. Des weiteren gibt es spezielle Nachweisungen zu Adressbüchern und Ortsnachschlagewerken.
Zur Orientierung sind auch umfangreiche Bestände an aktuelle touristischen Landkarten und Broschüren nutzbar.

Bei den Kartenwerke können gebundene Ausgaben, z.B. Oberschlesischer Atlas, Oder-Auen-Atlas oder der Atlas Östliches Mitteleuropa sowie als ungebundene Serien für weite Teile Schlesiens komplette Ausgaben der topographischer Karten 1: 25.000 von der Preußischen Landesaufnahme als sog. Urmesstischblatt über Ausgaben vor dem Zweiten Weltkrieg bis zu aktuellen polnischen Drucken eingesehen werden. Alle Karten werden als Titel dem Verbundkatalog Östliches Mitteleuropa gemeldet und sind somit recherchierbar.
Zahlreiche Altkarten sind als Museumsbesitz nur für Ausstellungszwecke vorgesehen und aus konservatorischen Gründen für die Benutzereinsicht grundsätzlich gesperrt.

Die Bildmedien (Ansichtspostkarten, Fotografien) sind nicht in EDV-Nachweissystemen erschlossen.

Die Kataloge

Recherchemöglichkeiten im FIZDie Titelaufnahme erfolgt in den Verbundkatalog Östliches Europa (VOE). Zudem sind Ende 2015 die Bestände des VOE im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) enthalten. Zur Suche gehen Sie auf http://kvk.bibliothek.kit.edu/?kataloge=VOE&;digitalOnly=0&embedFulltitle=0&newTab=0. Auf diesem Wege ist bereits der VOE als einzig gewünschter Katalog ausgewählt. Dann suchen Sie nach dem Titel. Entgegen der Verbundkataloglösung werden die Titel mehrfach angezeigt. Dabei erfolgt dann auch die Anzeige der/des SHOS-Titel/s. Wenn es von seltenen Titel aber nur wenige Einträge gibt, sind die Spezialbestände des FIZ auch deutlich ersichtlich.
Die Periodica (z.Z. 760) werden in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) unter dem Bibliothekssigel "Rag1" nachgewiesen. Prinzipiell kann die ZDB auf dem gleichen Wege üder den KVK aufgerufen werden.

Ältere Nachweismittel und kostbare bibliophile Ausgaben werden immer häufiger als Digitalisate ortsunabhängig nutzbar gemacht.
Zusammen mit Partnereinrichtungen entstanden einige käufliche Digitalisate. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Museumsshop. Eine weitere Möglichkeit sind im Internet zu betrachtende Digitalisate, bspw. ein Album von Max Steckel, sowie die nationalen Digitalisierungsprojekte, v.a. die Polnischen Digitalen Bibliotheken.

Projekt Digitales Oberschlesien (DIGOS)

Beim Projekt Digitales Oberschlesien (DIGOS) wurde durch das Fachinformationszentrum festgestellt, welche ältere für Schlesien bedeutsame Publikationen als Digitalisate online im Internet eingesehen werden können. Dazu fand eine Auswertung der im Ausbau befindlichen polnischen und tschechischen Digitalen Bibliotheken statt. Die Ergebnisse wurden 2009/2010 in den Verbundkatalog östliches Europa eingespeist. Für die gezielte Titelsuche von Digitalisaten empfiehlt sich ein Suchstring im Internet.

Nachlässe

Gerne werden sachbezogene Nachlässe angenommen. Besonders private Spezialsammlungen können so für die interessierten Öffentlichkeit benutzbar bleiben oder nutzbringend werden. Für gute Erschließung sorgen wir kontinuierlich, sodass eine umfassende Nutzung möglich ist.

Auktionskataloge

Die Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Oberschlesischen Landesmuseums informieren sich laufend über sammlungsrelevante Objekte, die im deutschen Auktionshandel angeboten werden. Zu diesem Zweck werden zahlreiche Auktionskataloge ausgewertet. Diese aktuellen Auktionskataloge von mehr als einem Dutzend bedeutsamer Anbieter können Benutzer im FIZ einsehen. Nach angemessener Lagerzeit erfolgt teilweise aus Kapazitätsgründen die Kassation.

Dazu gehören insbesondere

  • für Kunsthandwerk: Fischer (Glas; Heilbronn), Kastern (Hannover), Mehlis (Plauen), Lempertz (Köln), Schloß Ahlden, Spik (Berlin)
  • für Bücher: Bassenge (Berlin), Kiefer (Pforzheim), Reiss + Sohn (Königstein), Venator + Hanstein (Köln), Zisska und Schauer (München)
  • für Numismatik: Höhn (Leipzig) und Winter (Düsseldorf)
  • für Historika: Stauffer (Münsingen)

Periodika

Im FIZ werden zahlreiche aktuelle Periodika schlesischer Kultureinrichtungen in Polen gesammelt. Diese Publikationen, vielfach in polnischer Sprache, gibt es nur in wenigen anderen deutschen Einrichtungen. Teilweise sind die auch im bei der Martin Opitz-Bibliothek in Herne, beim Herder-Institut in Marburg sowie beim Haus Schlesien in Königswinter einsehbar. Die Erscheinungsfolge und die in Ratingen vorhandenen Ausgaben sind in der Zeitschriftendatenbank <www.zdb-opac>, auch unter Nutzung der in Klammern angegebenen Identifikationsnummer oder der Ratinger Signatur recherchierbar.

  1. Badania archeologiczne na Górnym Śla̜sku i ziemiach pogranicznych : w ... roku = Archeologické výzkumy v Horním Slezsku a na jeho pomezí, hgsr. vom Śląskie Centrum Dziedzictwa Kulturowego w Katowicach (1036421-3; Z 349)
  2. Czasopismo o historii Górnego Śląska (halbjährlich), hrsg. vom Instytut Pamięci Narodowej, Oddział w Katowicach (2693720-7; Z 630)
  3. Fabryka Silesia (vierteljährlich), hrsg. seit 2012 in Kattowitz von Regionalny Ośrodek Kultury (2708022-5; Z 628)
  4. Górnik polski : Zeszyty naukowe, hrsg. vom Muzeum Górnictwa Węglowego w Zabrzu (2809350-1; Z 629)
  5. Katowice w rocznice uzyskania praw miejskich. Hrsg. von Polska Akademia Nauk, Oddział w Katowicach (2796692-6; Z 624)
  6. Kalendarz cieszyński, hrsg, von Macierz Ziemi Cieszyńskiej (917294-4; Z 304)
  7. Kronika Katowic : Rocznik Muzeum Historii Katowic (917289-0; Z 301)
  8. Kroniki miasta Zabrza : Rocznik Muzeum Miejskiego w Zabrzu (1101340-0, Z 322)
  9. Łambinowicki rocznik muzealny, hrsg. von Centralne Muzeum Jeńców Wojennych w Łambinowicach-Opolu (2072772-0; Z 608)
  10. Notatnik skansenowski : Rocznik Muzeum Wsi Opolskiej, hrsg. seit 2011 vom Freilichtmuseum Oppeln (2636607-1, Z 605)
  11. Opolski rocznik muzealny, hrsg. vom Muzeum Ślaska Opolskiego in Oppeln (800913-2; Z 310)
  12. Ptaki Śla̧ska = Birds of Silesia (637723-3; Z 626)
  13. Rocznik cieszyński, hrsg. vom Muzeum w Cieszynie (1258601-8, Z 319)
  14. Rocznik Diecezji Gliwickiej (2565563-2; Z 616)
  15. Rocznik Diecezji Opolskiej (1052758-8; Z 350)
  16. Rocznik łubowicki = Lubowitzer Jahrbuch = Lubowická ročenka, hrsg. vom Górnośląskie Centrum Kultury i Spotkań Im. Eichendorffa w Łubowicach (2278965-0; Z 360)
  17. Rocznik Muzeum Górnośląski Park Etnograficzny w Chorzowie, hrsg. seit 2013 vom Freilichtmuseum Königshütte (2819100-6; Z 606)
  18. Rocznik Muzeum w Gliwicach (1019402-2; Z 339)
  19. Rudzki Rocznik Muzealny,hrsg. vom Muzeum Miejskie im. M. Chroboka (2083025-7; Z 366)
  20. Siemianowicki rocznik muzealny, hrsg. seit 2002 vom Muzeum Miejskie w Siemianowicach Śla̜skich (2535601-X; Z 622)
  21. Studia śla̜skie = Silesian studies = Schlesische Studien / Państwowy Instytut Naukowy. Instytut Śla̜ski w Opolu (400600-8; Z 340)
  22. Wiadomości konserwatorskie Województwa Śla̜skiego, für den Śla̜ski Wojewódzki Konserwator Zabytków w Katowicach hrsg. seit 2009 von Śla̜skie Centrum Dziedzictwa Kulturowego w Katowicach (2598544-9; Z 604)
  23. Zeszyty Chorzowskie, hrsg. vom Muzeum w Chorzowie (1435762-8; Z 330)

Dubletten

Zahlreiche Dubletten schlesischer Fachbücher werden günstig abgegeben. Listen werden nicht erstellt.
Die Titel sind ausgepreist im Buchladen des OSLM erhältlich.

Unterstützung

Die Betreuung und Sacherschließung unserer Medien ist eine anspruchsvolle, zudem sehr interessante Tätigkeit.
Sie können uns dabei gerne unterstützen. Nehmen Sie beim Interesse einer Zusammenarbeit und Einweisung Kontakt mit uns auf unter Tel. 0 21 02 / 965 456 oder 965 356, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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Stand: 01.03.2016


Hier können Sie die Aufstellungssystematik Fachinformatioszentrum einsehen.



 

Nutzung von Datenbanken

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Geschrieben von Wons
20. März 2012
Zugriffe: 27493

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    Das Internet ist ein wichtiger Faktor innerhalb der gegenwärtigen technischen Entwicklung, wodurch Informationen weltweit zu Verfügung stehen und nicht erst mit großem Zeitaufwand beschaffen werden müssen. Bibliotheken als Hauptspeicher wissenschaftlicher Information finden im Internet ihre Vertretung durch so genannte „digitale Bibliotheken“.

    Im Rahmen des Projekts „Digitale Quellen Oberschlesien“ bietet Ihnen das Oberschlesische Landesmuseum die Nutzung und die Unterstützung bei der Nutzung digitaler Bibliotheken als Service an.

    Die digitalen Bibliotheken in Polen bieten vor allem rund um das Thema „oberschlesische Geschichte und Kultur“ und „geschichtliches Schlesien/heutige schlesische Woiwodschaft“ die Möglichkeit, erfolgreiche Literaturrecherche zu betrieben und neues Wissen zu erschließen.

    Mit Hilfe des Softwareprogramms dLibra und des DLF-Projekts gestaltet sich ein übersichtlicher Zugriff und eine einfach zu bedienende Suche.

    Kleinere Kritikpunkte bestehen darin, dass teilweise der Eindruck entsteht als seien einige der Seiten noch in Bearbeitung. Mögliche Unterpunkte sind zwar vorhanden, enthalten aber keine Informationen bzw. sind nicht abrufbar. Häufig unterscheiden sich auch Angaben in den verschiedenen Sprachversionen.

    Als Nutzer des digitalen Angebots sollte man sich stets bewusst sein, dass die Schnelllebigkeit des Internets auch die digitalen Bibliotheken beeinflusst. So kommen immer wieder sowohl neue Bibliotheken als auch neue Digitalisate hinzu, gleichzeitig führt dieser ständige Bearbeitungsprozess aber auch zu kleinen Makeln (fehlerhafte Übersetzung, fehlende Informationen).

    Mit Hilfe des Projekts und der folgenden Beschreibung (Beantwortung der FAQ, die sich ergeben könnten) wollen wir Ihnen die Welt der digitalen Bibliotheken Polens vorstellen und Sie zur Nutzung dieser Informationsquelle anregen.


    FIZ SHOS, Stand: April 2009

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