Schrotholzkirchen ab dem 8. Dezember 2013 im Museum in Ratibor/Muzeum w Raciborzu

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Geschrieben von Peters-Schildgen
27. November 2013
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Schrotholzkirche PietrowiceVom 8. Dezember 2013 bis 26. Januar 2014 zeigt das Oberschlesische Landesmuseum seine polnische Version der Wanderausstellung zu oberschlesischen Schrotholzkirchen im Museum in Ratibor. Das im ehemaligen Dominikanerinnenkloster mit Heilig-Geist-Kirche untergebrachte Museum ist der geeignete Ort dafür.

Seit dem Mittelalter entstanden in Oberschlesien zahlreiche Kirchen aus Holz. Die ältesten in Oberschlesien noch vorhandenen Holzkirchen stammen aus dem 15. Jahrhundert. Dieser regionalen Eigentümlichkeit sogenannter Schrotholzkirchen widmet sich die Wanderausstellung, die unter der Leitung des Oberschlesischen Landesmuseums vom Museum des Oppelner Dorfes und vom Ethnographischen Museum in Königshütte / Chorzów geschaffen wurde. Im Museum des Oppelner Dorfes wurde diese Ausstellung im letzten Jahr erstmalig präsentiert. Die Finanzierung übernahm der Kulturverein für Schlesien und Mähren (KVSM) aus Mitteln des Partnerlandes Nordrhein-Westfalen. Exemplarisch werden 31 Schrotholzkirchen aus den Woiwodschaften Schlesien und Oppeln vorgestellt. Die charakteristischen Beispiele aus allen Landesteilen offenbaren den Charme dieser traditionsreichen Holzkirchen. Schrotholzkirchen sind besondere Erinnerungsorte und Ankerpunkte oberschlesischer Identität. Zu diesem Empfinden beizutragen und die Erinnerung lebendig zu halten, ist darum in Oberschlesien für das OSLM eine besondere Herausforderung, Motivation und Leistung.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den oberschlesischen Schrotholzkirchen finden Sie auf der parallel zur Ausstellung entstandenen Homepage.

Zur Homepage des Museums in Ratibor gelangen Sie hier. Die Einladung zur Ausstellung finden Sie hier als PDF-Datei. 


Schrotholzkirchen ab dem 10. Juni in Kalrsruhe

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Geschrieben von Peters-Schildgen
27. November 2013
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Schrotholzkirche PietrowiceVom 10. Juni bis zum 10. Juli zeigt das Oberschlesische Landesmuseum Wanderausstellung zu oberschlesischen Schrotholzkirchen im Roncalli-Forum in Karlsruhe.

Seit dem Mittelalter entstanden in Oberschlesien zahlreiche Kirchen aus Holz. Die ältesten in Oberschlesien noch vorhandenen Holzkirchen stammen aus dem 15. Jahrhundert. Dieser regionalen Eigentümlichkeit sogenannter Schrotholzkirchen widmet sich die Wanderausstellung, die unter der Leitung des Oberschlesischen Landesmuseums vom Museum des Oppelner Dorfes und vom Ethnographischen Museum in Königshütte / Chorzów geschaffen wurde. Im Museum des Oppelner Dorfes wurde diese Ausstellung im letzten Jahr erstmalig präsentiert. Die Finanzierung übernahm der Kulturverein für Schlesien und Mähren (KVSM) aus Mitteln des Partnerlandes Nordrhein-Westfalen. Exemplarisch werden 31 Schrotholzkirchen aus den Woiwodschaften Schlesien und Oppeln vorgestellt. Die charakteristischen Beispiele aus allen Landesteilen offenbaren den Charme dieser traditionsreichen Holzkirchen. Schrotholzkirchen sind besondere Erinnerungsorte und Ankerpunkte oberschlesischer Identität. Zu diesem Empfinden beizutragen und die Erinnerung lebendig zu halten, ist darum in Oberschlesien für das OSLM eine besondere Herausforderung, Motivation und Leistung.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den oberschlesischen Schrotholzkirchen finden Sie auf der parallel zur Ausstellung entstandenen Homepage.

Weitere Informationen zum Ausstellungsort finden Sie hier.


Ausstellung zum Schlesischen Adel ab dem 7. Oktober in Oppeln

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Geschrieben von Peters-Schildgen
12. September 2013
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Adel gasthaus7. Oktober bis 30. November 2013
„Szlachta na Śląsku”

Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln / Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. Emanuela Smołki

Die polnische Fassung der Ausstellung „Adel in Schlesien“ - „Szlachta na Śląsku” wird am Montag, dem 7. Oktober 2013, 17.00 Uhr in der Öffentlichen Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln eröffnet. Die neue Station zeigt besondere Bezugspunkte zum Ausstellungsthema. Für die Sondersammlung seltener Altdrucke nutzt die Öffentliche Woiwodschaftsbibliothek seit 1965 das Schloss Rogau. Das Schloss lag exponiert über der Oder, bis diese begradigt wurde. Der biologisch wertvolle Altoderarm führt heute nur noch gelegentlich Wasser. Das Schloss in Renaissanceformen entstand um 1600. Zuletzt wurde vor 100 Jahren ein mehrstöckiges Gästehaus für die Gäste des Schlosses in Krappitz im Stil der Neorenaissance errichtet. 

Ab 1765 gehörte das Rittergut Rogau mit 1.190 ha. zur Haugwitzschen Majoratsherrschaft Krappitz, die 1742 gebildet worden war. Sie umfasste fünf Güter mit 2.400 Hektar. Die Verwaltung geschah von Krappitz aus. In der mährisch-schlesischen Grenzlage gehörte das Geschlecht der Haugwitz zum begüterten Landadel. Eine wichtige Persönlichkeit war Christian Kurt Graf von Haugwitz, geboren auf dem väterlichen Gut Peucke bei Oels. Seine Reise, die er 23jährig in die Schweiz unternahm, begleitete zeitweilig der Dichter J.W. von Goethe. Erster standesgemäßer Höhepunkt seiner Karriere war 1791 die Leitung des ritterschaftlichen Kreditinstituts für Schlesien. Im nächsten Jahr ging Haugwitz als preußischer Gesandter nach Wien. Man hielt viel von ihm: 1792 wurde er in Berlin für die gesamte Außenpolitik als Kabinettsminister zuständig. Den Abschluss des Separatfriedens mit Frankreich in Basel 1795 bekam er mit Landbesitz im Wert von 200.000 Thalern belohnt. Nicht viel bewirken konnte er gegenüber Napoleon und auch bei den preußischen Reformen trat er nicht hervor. Seit Wirken beurteilt die Geschichtsschreibung darum negativ. Nachdem er Ende 1806 in den Ruhestand geschickt wurde, lebte es zuerst auf seinen schlesischen Gütern. Ab 1820 erkor er die Besitzungen im österreichischen Oberitalien zum Lebensmittelpunkt. Nur formell war Graf Christian ab 1811 der Kurator neuen preußischen Universität Breslau. Bis 1945 besaß die gräfliche Linie der Haugwitz das Stadt- und Landgut Krappitz.

Polnisches Luftfahrtmuseum in Krakau zeigt Luftfahrt-Schau

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Geschrieben von Peters-Schildgen
12. September 2013
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Luftfahrt Krakau1. Oktober 2013 bis 13. April 2014
„Orzeł nad Śląskiem. Historia lotnictwa – wydarzenia i pionierzy“

Polnisches Luftfahrtmuseum in Krakau / Muzeum Lotnictwa Polskiego w Krakowie

Auch in Polen wandert die Luftfahrtschau weiter. Nach der Station im Eisenbahn- und Technikmuseum im niederschlesischen Königszelt (Muzeum Przemysłu i Kolejnictwa na Śląsku, Jaworzyna Śląska) zeigt als nächstes das Polnische Luftfahrtmuseum in Krakau diese Ausstellung. Die Eröffnung findet am Dienstag, 1. Oktober 2013 um 17:00 statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Die Präsentation dort dauert bis Anfang 2014.

Das Polnische Luftfahrtmuseum zählt zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Krakau. Mit rund 210 Exponaten verfügt es über eine der umfangreichsten Sammlungen zur zivilen und militärischen Luftfahrtgeschic
hte und gehört zu den größten Museen seiner Art. 2010 hat es seinen Neubau bezogen, der sich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Kraków-Rakowice-Czyżyny befindet. Zu den eindrucksvollen Ausstellungsstücken gehören unter anderem Militärflugzeuge aus britischer, schwedischer, deutscher und US-amerikanischer Produktion. Hervorzuheben sind vor allem die Militärflugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg. Flugzeuge wie die MIGs aus der ehemaligen UDSSR werden genauso gezeigt wie Jagdbomber der NATO. Zur Sammlung gehören auch Segelflugzeuge, Hubschrauber oder Flugmotoren.

Luftfahrt-Ausstellung wandert von Minden nach Mosbach

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Geschrieben von Peters-Schildgen
12. September 2013
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Plakat Mosbach23. September bis 11. Oktober 2013 
„Adler über Schlesien. Ereignisse und Pioniere der Luftfahrtgeschichte“

Sparkasse Mosbach in Baden

Die Ausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums informiert umfassend über die Geschichte von Luftfahrt, Luftsport und Luftkrieg von den Anfängen bis heute. Nach der Station im Preußen Museum NRW in Minden wird die Sonderschau nun ab dem 23. September in der Sparkasse Mosbach in Baden zu sehen sein. Für diese Station hat die Ortsgruppe der Landsmannschaft Schlesien die Initiative übernommen.

Viele Texte dieser Wanderausstellung sind im reich bebilderten Katalog nachzulesen, der für 20 € inklusive Versandkosten beim Oberschlesischen Landesmuseum (40883 Ratingen) bestellt werden kann.

Kommende Veranstaltungen

Auf den Spuren des "Kartoffelkönigs! - Friedrich II. und seine Geschichte(n)
Kinderferienprogramm
am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. August um 13:30 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Baumeister gesucht! Baue deine eigene mittelalterliche Stadt
Kinderferienprogramm
am Donnerstag, 24. August um 13:30 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Schlesische Bahnwelten"
am Sonntag, 27. August um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

Email:
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