Audioguides

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Geschrieben von Wons
10. Juni 2020
Zugriffe: 428

Audioguide: Dauerausstellung

Liebe Besucher!

An einigen Stellen in der Dauerausstellung finden Sie ein Schild mit dem Lautsprecher-Symbol. audioguide symbol
Dort sind vertiefende Erläuterungen zu hören.


Gegenwärtig stehen folgende Beiträge zu Ihrer Verfügung:

Download Name Play Size Duration
download 177 Stauding und Umgebung (Waggon)
2.6 MB 2:53 min
download 210 Kartographie in Schlesien
2.5 MB 2:45 min
download 212 Martin Hellwig
1.6 MB 1:42 min
download 233 Teschener Friedenstuch
2.2 MB 2:21 min
download 234 Der Bayerische Erbfolgekrieg
3.1 MB 3:25 min
download 235 Angriff auf Neustadt O.S.
2.5 MB 2:42 min
download 236 Grenzstein von der Festung Silberberg
2.5 MB 2:45 min
download 240 Schlesische Glaeser
1.8 MB 2:00 min
download 241 Glaspokal Friedrich Winter
2.2 MB 2:21 min
download 285 Widerstand gegen den Nationalsozialismus
2.1 MB 2:17 min
download 286 Helmuth James Graf von Moltke
4.2 MB 4:33 min
download 295 Zweisprachige Ortsschilder
1.4 MB 1:31 min
download 296 Die Geschichte von Stubendorf
1.5 MB 1:40 min
download 401 Friedrich und Schlesien, Teil 1
2.2 MB 2:26 min
download 402 Friedrich und Schlesien, Teil 2
5.1 MB 5:34 min
download 403 Denkmalstatuetten Friedrich II.
2 MB 2:11 min

Download Name Play Size Duration
download 311 Bahnpost
3.7 MB 4:05 min
download 312 Bahnpost-Bericht Berlin-Breslau-Oderberg, 1911
6.2 MB 7:49 min
download 323 Gerhard Pohl: Kohlfurt 1945
4.1 MB 4:30 min
download 324 Gerhard Pohl: Vertreibung 1946
2.8 MB 3:05 min
download 326 Ruth Storm: Vertreibung 1946
4.9 MB 5:22 min
download 327 Deportation von Oberschlesiern nach der Sowjetunion
2.5 MB 2:43 min
download 331 Dampflok der Gattung G 8
2.4 MB 2:40 min
download 332 Dampflok der Gattung G 10
1.5 MB 1:39 min
download 337 Hofzug Kaiser Wilhelm II.
3.7 MB 4:00 min
download 339 Dampfloks der Gattungen T 9, T 14 und T 16
2.4 MB 2:36 min
download 347 Besuch Kaiser Wilhelm II. in Schlesien
5.1 MB 5:33 min


Kindheit digital

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Geschrieben von Peters-Schildgen
15. Mai 2020
Zugriffe: 828

Virtueller Rundgang durch die Kindheitsausstellung auf YouTube

Am 10. Mai endete die erfolgreiche Ausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien" nach fast zweijähriger Laufzeit. Für alle, die keine Gelegenheit zu einem Ausstellungsbesuch hatten oder gerne wieder gekommen wären, bieten wir jetzt einen virtuellen Rundgang durch die beliebte Sonderschau. Klicken Sie hier und begeben Sie sich auf eine Reise in vergangene Kindertage. Lassen Sie sich in Ihre eigene Kindheit zurückversetzen. Wir wünschen Ihnen bewegende und spannende Erlebnisse.

Ihr OSLM-Team

 

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17.5. -31.8.2020 Vergessene Opfer der NS-Euthanasie

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Geschrieben von Peters-Schildgen
12. Mai 2020
Zugriffe: 1004

Ansicht gsps webVergessene Opfer der NS-Euthanasie
Die Ermordung schlesischer Anstaltspatienten 1940–1945
Eine Aussellung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein

Vor 81 Jahren schuf Adolf Hitler mit dem sogenanntem „Euthanasie“-Erlass die rechtliche Grundlage für die systematische Ausrottung „lebensunwerten Lebens“ im Sinne der nationalsozialistischen Rassenideologie. Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, Kranke und Schwache, besonders auch Kinder und Säuglinge, wurden als für die Gesellschaft schädlich angesehen und galten als nicht lebenswert. Die ursprüngliche Bedeutung des aus dem Griechischen stammenden Begriffs „Euthanasie“ wurde damit pervertiert. Der „schöne“ bzw. schmerzfreie Tod war eigentlich damit gemeint, später auch der absichtlich herbeigeführte Tod, z.B. durch die Verabreichung von Medikamenten bei unheilbar Kranken, die somit von ihrem Leiden erlöst werden sollten. Dem systematischen Massenmord durch Euthanasie fielen unter dem NS-Regime Hunderttausende kranker und behinderter Menschen zum Opfer.

Zwischen 1939 und 1941 wurden auf dem Gebiet des Deutschen Reiches sechs Euthanasie-Tötungsanstalten errichtet. Dazu zählt auch die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein, in der von 1940 bis 1941 etwa 15 000 Menschen ermordet wurden. Es waren vorwiegend psychisch Kranke und geistig Behinderte, am Ende auch Häftlinge aus Konzentrationslagern. Pirna-Sonnenstein war, nicht zuletzt wegen der Zahl der Opfer, einer der schlimmsten Orte nationalsozialistischer Verbrechen in Sachsen. Die Tötungsanstalt Sonnenstein diente zudem der personellen, organisatorischen und technischen Vorbereitung des Holocaust.

Branitz Heil- und Pflegeanstalt Kr. Leobschütz webAus der preußischen Provinz Schlesien wurden zwischen April und September 1941 über 2.600 psychiatrische Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten nach Sachsen verlegt. Sie sollten im Rahmen der NS-„Euthanasie“ in Pirna-Sonnenstein ermordet werden. Bislang war über die Einbeziehung schlesischer Patienten in die NS-Krankenmorde nur wenig bekannt.

In einem zweijährigen, von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) geförderten Projekt erarbeitete die Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein eine Wanderausstellung, die erstmals dieses Thema darstellt. Die Wanderausstellung zeigt auf 21 Tafeln in deutscher und polnischer Sprache die mörderischen Auswirkungen der NS-Gesundheitspolitik in Schlesien. Menschen mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen wurden als „lebensunwert“ stigmatisiert, zwangsweise unfruchtbar gemacht und ab 1940 systematisch ermordet. Allein 1.575 von ihnen wurden 1941 in der Gaskammer der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordet. Mehrere Hundert starben bis zum Kriegsende 1945 in sächsischen Heil- und Pflegeanstalten an Hunger, Vernachlässigung oder überdosierten Medikamenten. Aber auch in Schlesien selbst kam es zu Krankenmorden. In den „Kinderfachabteilungen“ in Breslau und Loben wurden Kinder und Jugendliche, die als nicht entwicklungsfähig galten, von Ärzten getötet. In den Konzentrationslagern Auschwitz und Groß-Rosen wurden arbeitsunfähige Häftlinge selektiert und in den Tötungsanstalten Pirna-Sonnenstein und Bernburg ermordet.

JL160913181 kl web75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert das OSLM mit dieser Ausstellung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft in den totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts und bindet dieses Thema in die gesamteuropäische Geschichte ein.


Wenn Sie den Cursor über die Abbildungen führen,
werden die Bildunterschriften angezeigt.

Dauerausstellung

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Geschrieben von Peters-Schildgen
01. März 2012
Zugriffe: 25474

Bergbau UG

Die Dauerausstellung hat die Kultur und Geschichte Oberschlesiens zum Thema. Textilbahnen mit oberschlesischen Bildmotiven begleiten den Aufstieg ins Obergeschoss. Sie sind so ausgewählt, dass sie auf die drei Hauptthemen der Dauerausstellung vorbereiten:

  • „Oberschlesien vor der Industrialisierung”,
  • „Oberschlesien und die Industrie”,
  • "Oberschlesien in der Politik des 20. Jahrhunderts”.

Kommende Veranstaltungen

Samstags im Museum. Ei, Ei, Ei – Osterei abgesagt
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Öffentliche Sonntagsführung durch die Osterei-Ausstellung abgesagt
am Sonntag, dem 22. März, 15 16 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Ostereier verzieren. Kreativkurs für Erwachsene abgesagt
am Samstag, dem 28. März, 14 16 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

Email:
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