25.11.2018: Schlesische Kindheiten in Literatur und Wirklichkeit. Vortrag von Dr. Jürgen Nelles

Drucken E-Mail
Geschrieben von Kretschmann
18. Oktober 2018
Zugriffe: 135

Vortrag: Schlesische Kindheiten"Schlesische Kindheiten in Literatur und Wirklichkeit"

am Sonntag 25.11.2018, 15:00 Uhr im Oberschlesischen Landesmuseum

Bildvortrag von Privatdozent Dr. habil. Jürgen Nelles (Institut für Germanistik, Universität Bonn)

Um 14:00 und 16:30 Uhr bieten wir Ihnen eine Kuratorenführung durch unsere Sonderausstellung an: „Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien"

Der bebilderte Vortrag bietet einen Einblick in die Kindheit bekannter und weniger bekannter Persönlichkeiten, die in Schlesien zur Welt gekommen und aufgewachsen sind. Im Mittelpunkt stehen die Kindheitserinnerungen von Josef von Eichendorff, Gerhart Hauptmann, Maria Frisé, Reinhard Leue, Horst Bienek, Michael Zeller u.a. Viele Dichter und Künstler haben ihren schlesischen Ursprüngen in autobiografischen Aufzeichnungen oder literarischen Werken Ausdruck verliehen – und dabei nicht selten das 'Land ihrer Kindheit' als 'verlorenes Paradies' beschrieben.

In den Büchern zeigen sich mitunter charakteristische Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen bei den Betrachtungen und Erinnerungen an Land und Leute, an beliebte Bräuche und typische Traditionen, so auch an schlesische Speisen und Getränke.

PD Dr. habil. Jürgen Nelles lehrt an der Universität Bonn Neuere deutsche Literatur. Er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher zur Literatur vom 18. bis zum 21. Jahrhundert veröffentlicht. In diesem Jahr erschien seine Einführung in Leben und Werk des Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann (Jürgen Nelles: Gerhart Hauptmann. Tectum Verlag, Baden-Baden 2018).

Eine Veranstaltung des Kulturreferenten für Oberschlesien aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Zusammenarbeit mit dem Oberschlesischen Landesmuseum.

26.10.2018 „Schlesische Erfahrungswelten“ – Lesung von Matthias Nawrat in Berlin

Drucken E-Mail
Geschrieben von Kretschmann
17. Oktober 2018
Zugriffe: 117

Matthias NawratOpa Jurek eröffnet nach dem Krieg in Oppeln/Opole ein Lebensmittelgeschäft und steigt sogar bis zum Kaufhausdirektor auf. An seinem Leben davor, dazwischen und danach entfaltet sich eine bewegte deutsch-polnische Familiengeschichte zwischen Alltag und Politik, Kindheitsidyll und Kriegserfahrung. In 32 Episoden lässt Nawrat seine Hauptfigur von der Kindheit in Warschau, der Gefangenschaft in Auschwitz, dem Heimischwerden in den neuen polnischen Westgebieten und Polens Aufbruch nach 1989 erzählen – und das mit jeder Menge Empathie und Humor. Insbesondere die Geschichte der oberschlesischen „Westernstadt auf dem Mond" und Jureks Verwandtschaft in Deutschland bieten eine Reihe autobiographischer Anknüpfungspunkte mit dem Leben des Autors.

Matthias Nawrat wird aus seinem Roman und weiteren Texten lesen und im Anschluss mit Dr. Vasco Kretschmann (Kulturreferent für Oberschlesien) über die Vielschichtigkeit (ober-)schlesischer Erfahrungswelten ins Gespräch kommen.

Matthias Nawrat wurde 1979 in Oppeln/Opole geboren und siedelte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg um. Er studierte in Freiburg und Heidelberg sowie am Schweizer Literaturinstitut in Biel. Für seinen Debütroman „Wir zwei allein" (2012) erhielt er u. a. den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Sein Roman „Unternehmer" (2014) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. In seinem dritten Roman „Die vielen Tode unseres Opas Jurek" (2015) erzählt Nawrat von einer Familie vor dem Hintergrund der Geschichte Polens und Europas im 20. Jahrhundert. Das Buch wurde u.a. mit dem Bremer Literaturpreis und der Alfred-Döblin-Medaille ausgezeichnet. 2019 erscheint Nawrats neuester Roman „Der traurige Gast".

Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Deutsch-polnische Buchhandlung buch|bund

Sanderstraße 8

12047 Berlin-Neukölln

Der Eintritt kostet 4,00 Euro.

Eine Kooperationsveranstaltung des Kulturreferenten für Oberschlesien am Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen und des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam.

04./05.10.2018: Entdecke das alte Oppeln! Ein kreativer Schreibworkshop für Schüler

Drucken E-Mail
Geschrieben von Kretschmann
05. September 2018
Zugriffe: 387

Oppeln-Ring klDie ifa Kulturassistentin beim Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit (HdpZ) in Gleiwitz, Anna Kusa, bietet für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen einen zweitägigen Kurs zur kreativen Auseinandersetzung mit der Vorkriegsgeschichte Oppelns an. Die Schüler sammeln auf einem historischen Stadtspaziergang und bei der Sichtung historischer Schriftstücke, Stadtpläne, Fotografien und Postkarten Eindrücke von der Vergangenheit ihrer Stadt. Unter der Betreuung des Germanisten und schlesischen Literaturprofessors, Daniel Pietrka (Universität Oppeln/Uniwersytet Opolski), verfassen die jungen Geschichtsentdecker Kurzgeschichten, die vom alten Oppeln handeln. Diese Geschichten werden anschließend auf der Internetseite des HdpZ veröffentlicht. In Gleiwitz stieß ein ähnlicher Workshop bereits auf reges Interesse. Da die lokale Vorkriegsgeschichte oftmals weniger bekannt ist, steht dieses Angebot unter dem Motto: „Lerne deine Stadt neu kennen!"odkryj oppeln kl

Die historischen Materialien wurden von der Stadtbibliothek Oppeln/Miejska Biblioteka Publiczna w Opolu und der Stiftung Haus Oberschlesien/Kulturreferat für Oberschlesien zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 4. bis Freitag, 5. Oktober 2018, 8:30-15:00 Uhr, Stadtbibliothek Oppeln/Miejska Biblioteka Publiczna w Opolu, Biblioteka Główna, ul. Minorytów 4

Die Teilnahme ist kostenlos, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 1. Oktober 2018 möglich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , tel. +48 32 461 20 70

Weitere Informationen finden Sie unter www.haus.pl

18.09.2018: Das schlesische Elysium. Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Parks im Hirschberger Tal. Lesung in Erftstadt

Drucken E-Mail
Geschrieben von Kretschmann
29. August 2018
Zugriffe: 358

Franke Das schlesische ElysiumIm Hirschberger Tal entstand in Jahrhunderten eine Kulturlandschaft von europäischem Rang, in der sich auch preußische Könige ihre Sommersitze errichteten. Der reich bebilderte kunsthistorische Führer widmet sich jedem Objekt mit einer Beschreibung sowie einem kurzen Abriss seiner Geschichte, ergänzt durch allgemeine touristische Hinweise und Anfahrtsbeschreibungen.

Eine bebilderte Buchpräsentation der 4., gerade erschienenen Auflage des Kulturreiseführers

Arne Franke: Das schlesische Elysium. Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Parks im Hirschberger Tal

Arne Franke studierte in Frankfurt/Main Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Er ist in den Kulturregionen Ostmitteleuropas als Studienreiseleiter und Fachautor tätig und konzipierte als Kurator mehrere zweisprachige Ausstellungen, darunter »Das Tal der Schlösser und Gärten. Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe« und »Kirchenburgen in Siebenbürgen«.

Dienstag, 18. September 2018, 19 Uhr

Anneliese-Geseke-Musik- und Kulturhaus, Gustav-Heinemann-Straße 1a, 50374 Erftstadt

Eintritt frei!

Musikalische Begleitung: Deep Talk

In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Erftstadt − Jelenia Góra (Hirschberg) e. V., dem Kulturreferenten für Oberschlesien bei der Stiftung Haus Oberschlesien und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Jazzinʼ Erftstadt.

30.09.-06.10.2018: Jugendprojekt „Kulturstrukturwandel“ in Zabrze (Hindenburg). Jetzt anmelden

Drucken E-Mail
Geschrieben von Kretschmann
29. August 2018
Zugriffe: 399

Das deutsch-polnische Jugendprojekt "KULTURSTRUKTURWANDEL" ist ein siebentägiger Workshop, der vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Warschau, der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, dem Kulturreferat für Oberschlesien am Oberschlesischen Landesmuseum und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk organisiert wird. Dieses Projekt richtete sich an Jugendliche (18-26 Jahre), die sich für den Strukturwandel und das Industrieerbe Oberschlesiens sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung interessieren.

Plakat Kulturstrukturwandel klAnmelden können sich:

- 10 Personen aus Polen und 10 Personen aus Deutschland (Alter 18-26 Jahre)

- Teilnehmer aus Deutschland erhalten einen Zuschuss für die Reisekosten

- Die Arbeitssprachen des Projektes sind Deutsch und Polnisch

- Bereitschaft zur Teilnahme am zweiten Teil des Projekts, der 2019 im Ruhrgebiet stattfinden wird

Während des polnisch-deutschen Jugendprojektes werden die Teilnehmer eine "Zeitreise" an Orten unternehmen, die mit der Kohlegewinnung und dem ökologischen und sozial-kulturellen Wandel in Oberschlesien in Verbindung stehen. In den verschiedenen Workshops werden Themen wie Umwelt, erneuerbare Energiequellen, Bergbau, Klima und Kultur behandelt. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, sich mit der Zukunft ihrer Städte, deren nachhaltiger Entwicklung sowie mit Formen und Möglichkeiten der Bewahrung des postindustriellen Erbes auseinanderzusetzen. Die Gruppe wird Orte besuchen, die für einen gelungenen Umwelt- und Energiewandel in der Region stehen und Interviews mit Zeitzeugen führen. Zum Abschluss des Projektes wird eine Diskussion stattfinden, in der deutsche und polnische Erfahrungen beim vielschichtigen regionalen Wandel und der Rettung des postindustriellen Erbes angesprochen werden. Um eine vergleichende Betrachtung zu ermöglichen, werden die Teilnehmer im zweiten Teil des Projektes Orte im Ruhrgebiet erkunden. Die Arbeitssprachen sind Deutsch und Polnisch. Für die gesamte Dauer wird eine Übersetzung angeboten. Die Teilnahme am Projekt, die Verpflegung und die Unterkunft sind kostenlos.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldung bis zum 15.09.2018. Ansprechpartner: Thomas Schekalla, Projektmanager, ul. Bojkowska 35A, 44-100 Gliwice, Tel.: 0048 32 461 20 70, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Mehr Informationen und das Anmeldeformular unter:

http://www.haus.pl/de/news-1455.html

WICHTIGE INFORMATION: Die Realisierung des Projektes hängt von der Anzahl der Anmeldungen ab.

Das Projekt wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert.

Kommende Veranstaltungen

Öffentliche Sonntagsführung
durch die Sonderausstellung "Schaukelpferd und Zinnsoldaten"
am Sonntag, 18. November, um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Samstags im Museum
Pfefferkuchen - Der Duft der Weihnacht
am Samstag, 24. November, von 14:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Schlesische Kindheiten in Literatur und Wirklichkeit
Bilder-Vortrag von Dr. habil. Jürgen Nelles (Universität Bonn)
Dazu Sonderführungen, Kaffee und Kuchen
Ein Angebot des Kulturreferenten für Oberschlesien in Zusammenarbeit mit dem OSLM
am Sonntag, 25. November, 11:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Haus Oberschlesien

Öffentliche Führung und Plätzchen backen
Stimmungsvoller Adventsnachmittag für Familien
am Sonntag, dem 2. Dezember 2018, 14:30 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Samstags im Museum
"Kling Glöckchen kling" - Weihnachtsbasteln
am Samstag, dem 22. Dezember 2018, 14:30 - 16:30 Uhr

Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

Email:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!