Museumspädagogik

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Geschrieben von Peters-Schildgen
20. März 2012
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Die museumspädagogischen Aktivitäten des Oberschlesischen Landesmuseum sind altersgerecht strukturiert. Besucher aller Altersgruppen werden angesprochen. Ziel ist die inhaltliche Vermittlung der facettenreichen Geschichte Oberschlesiens von den Anfängen bis zur Gegenwart unter Nutzung der Dauerausstellung sowie der thematisch sehr unterschiedlichen Wechselausstellungen.

Besondere Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene sowie Senioren.
Das Museum ist barrierefrei.

Zur Abrundung des Museumsbesuches gibt es in der Nähe gute Möglichkeiten für den Imbiss, Mittag- oder Abendessen sowie gemütliches Kaffeetrinken. Die Museumsmitarbeiter beraten dazu gerne und vermitteln den Kontakt zu nahe gelegenen Cafés oder Restaurants.

FührungFührungen

Führungen richten sich nach dem Zeitwunsch und gehen auf gewünschte Schwerpunkte der Gruppen ein. Thematische Schwerpunkte sind somit möglich. Im Regelfall werden die Dauerausstellung und die jeweiligen Wechselausstellungen präsentiert. Gruppen über 25 Personen benötigen durch die Räumlichkeiten zwei parallele Führungen.

Kosten pro Person: 6,– €

Ferienkurse im Museum

Während der Schulferien können Kurse für Kinder und Jugendliche, auch in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern, zu den Wechselausstellungen oder gesonderte, an den Jahreszeiten orientierte Aktionen angeboten werden.
Das Programm ist an Mindestteilnehmerzahlen gebunden.

Kosten pro Person und Tag:  9,– €

Kindergarten und Schule im Museum

Kindergärten und Schulklassen aller Jahrgangsstufen werden qualifiziert betreut. Die Themen nehmen Bezug auf die Erfordernisse eventueller Unterrichtsreihen. Zuerst findet eine Führung statt. Dabei kann eine gezielte Bildbetrachtung vorgenommen werden. Integriert wird eine praktische Arbeit im museumspädagogischen Arbeitsraum. Die Programmeinheit dauert 90 Minuten.

Kosten: 50 €, ggf. zzgl. Materialkosten; KiTa-Kinder 2 € pro Person
Gruppengröße: max. 25 TeilnehmerInnen + 2 Begleitpersonen.

kindergeburtstag

Kindergeburtstag im Museum

Kindergeburtstag einmal ganz anders – Geburtstagskinder lernen die Welt der Bergleute kennen, gestalten anhand von Fundsachen eigene Collagen oder suchen aus dem Programm zu den Wechselausstellungen ein passendes Angebot aus – ganz nach dem Motto „wünsch Dir was!“.

Kosten: 90,– €

Lehrerfortbildungen

Zu größeren Sonderausstellungen und wichtigen Programminhalten der Dauerausstellung können Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte stattfinden. Voraussetzung für die Durchführung ist eine Mindestteilnehmerzahl.

Schule und Museum

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Geschrieben von Peters-Schildgen
15. März 2012
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Museum_und_Schule2Das Oberschlesische Landesmuseum und die nahe gelegene Wilhelm-Busch-Schule in Ratingen (Hösel) haben jetzt ihre langjährige Zusammenarbeit in einem Kooperationsabkommen konkretisiert und erweitert.

Die feierliche Vertragsunterzeichnung fand am 8. Juli im Oberschlesischen Landesmuseum statt. Grundlage der Kooperation ist die Landesinitiative „Bildungspartner NRW – Schule und Museum“. Dieses Projekt gibt es bereits seit 2005. Das Land NRW und die kommunalen Spitzenverbände wollen damit die Zusammenarbeit zwischen Schulen und kommunalen Partnern stärken.

Doris Michels, Leiterin der Wilhelm-Busch-Schule, und Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser unterzeichneten den Vertrag. Dr. Kaiser freut sich über die neue Zusammenarbeit Museum_und_Schule3und betonte: „Das Oberschlesische Landesmuseum ist das erste Museum im Kreis Mettmann, das im Rahmen dieser Initiative eine Schulpartnerschaft eingeht.“ Schulleiterin Doris Michels gefällt besonders die motivierende Umgebung des Museums: "Das Oberschlesische Landesmuseum ist für uns in mehrfacher Hinsicht attraktiv. Es ist zu Fuß gut zu erreichen. Als attraktiver und spannender außerschulischer Lernort kann es jetzt noch effektiver für die Wilhelm-Busch-Schule genutzt werden. Im Museum machen Schülerinnen und Schüler neue und andere Lernerfahrungen. Durch diese Kooperation beider Einrichtungen werden wir die Vermittlung von Informations- und Kulturkompetenz optimieren“. Kulturamtsleiterin Dr. Inge Röhnelt und Inge Manert, Stellvertretende Schulamtsleiterin in Ratingen hoffen nun auf weitere Bildungspartnerschaften, die die Ratinger Schulen auch mit Bibliotheken, Medienzentren und Volkshochschulen eingehen können. „Es wäre schön, wenn wir mehr solcher Bildungspartnerschaften in der Stadt Ratingen etablieren könnten.

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Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung verschaffte sich die Gruppe evangelische Religionslehre des zweiten Schuljahres der Wilhelm-Busch-Schule einen ersten Eindruck von den neuen Vermittlungsmöglichkeiten im Museum. In einer museumspädagogischen Aktion zur aktuellen Sonderausstellung „Herrenlos!“ erklärte ihnen Museumsmitarbeiterin Dr. Susanne Peters-Schildgen das Leben der Mönche und Nonnen in einem Kloster. Als praktische Übung stand anschließend das Schönschreiben und Ausmalen gotischer Initialen in der Museumsschreibwerkstatt auf dem Programm. Da waren alle sichtlich zufrieden.

Weitere Informationen zum Bildungspartner NRW und zur Wilhelm-Busch-Schule finden Sie beim Klicken auf die folgenden Bilder:

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Kulturstrolche

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Geschrieben von Peters-Schildgen
15. März 2012
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Kulturstrolche - Kooperationsprojekt „Kultur und Schule“

logo kulturstrolche

„Kinder wollen entdecken, sich ausprobieren und Spaß dabei haben. Das gilt auch für Theater, Museum und Musik. Das Kinderbildungsprojekt Kulturstrolche will Kinder für Kultur, vor allem für die vor der eigenen Haustür, begeistern.“ Das Projekt Kulturstrolche– initiiert von der Stadt Münster für die Mitgliedstädte des Kultursekretariats NRW Gütersloh, setzt hier an. Es schafft Synergien, indem es die Zusammenarbeit von Grundschulen und kulturellen Einrichtungen koordiniert.

Kulturstrolche will langfristig allen Kindern in den beteiligten Städten eine kulturelle Grundbildung in der Primarstufe sichern. Während des 2. bis 4. Schuljahres sollen sie möglichst viele städtische Kultureinrichtungen kennen lernen. Viele Kinder werden als Kulturstrolche erste Kultur-Erfahrungen sammeln. Das Erlebte soll für sie in konkreten Produkten sichtbar und greifbar werden: So erhält jedes Kind ein Sammelheft, in das es einen Sticker pro Besuch in einer Einrichtung einkleben kann.

Die Stadt Ratingen beteiligt sich seit mehreren Jahren an diesem Projekt. In Ratingen durchlaufen die Kulturstrolche insgesamt mindestens sechs Kultursparten in sechs Institutionen. Dies sind die Sparten Literatur, Geschichte, Bildende Kunst, Musik, Medien /Film sowie Theater/Tanz. Weitere Informationen und den Angebotskatalog finden Sie hier

Kulturstrolche wissen einfach mehr, denn durch den Blick hinter die Kulissen haben sie die Möglichkeit ein Selbstverständnis für ‘Kultur’ zu entwickeln.“

Kulturstrolche im Oberschlesischen Landesmuseum

Dauer: ca. 90 Min.
Termine: nach Absprache
Kosten: keine

Allgemeine Angebote

Was tut man in einem Museum? - Museumsführung für Kinder mit praktischem Teil

Sammeln, Bewahren, Erforschen, Dokumentieren, Ausstellen – das sind wesentliche Aufgaben eines Museums. Bei einer Führung durch das Museum werden die Kulturstrolche mit diesen Aufgaben vertraut gemacht. Sie lernen verschiedene Objektgattungen (Gemälde, Skulptur, Fotografie, Grafik, Kunstgewerbliches aus Porzellan und Silber) kennen und dürfen auch einen Blick in Werkstatt- und Depoträume werfen. Unterschiedliche Arbeitsbereiche werden dabei erklärt.

Anschließend werden die Kulturstrolche kreativ tätig. Auf einer Tapetenbahn malen sie Objekte, die ihnen im Museum besonders aufgefallen sind und gestalten so ihr „Museum zum Mitnehmen“. Die Teilnahme wird mit einem „Museumsdiplom für Kulturstrolche“ belohnt.


Geschichten vom Bergbau

Im Bergbau wurden viele technische Erfindungen entwickelt und vorangetrieben. Durch den Einsatz von Dampfmaschinen wurde nicht nur die Kohleförderung billiger, sondern auch der Abbau von Erzen und anderen Rohstoffen erleichtert. In Schlesien dienten sie vor allem zum Abpumpen des Grubenwassers. In der Dauerausstellung des Museums gibt es viele Beispiele aus der Bergbau- und Industriegeschichte zu sehen, sogar einen nachgebauten Anschauungsstollen. Technische Aspekte des Bergbaus sind Schwerpunkte dieses Angebots. Wie eine Dampfmaschine funktioniert, erfahren die Kinder im praktischen Experiment, bei dem eine Modell-Dampfmaschine zum Einsatz kommt. Die Teilnahme wird mit einem „Museumsdiplom für Kulturstrolche“ belohnt.

EXTRA:
Begleitende Angebote zu den Sonderausstellungen
- "Heimat.Front"
- "Für Leib und Seele"

Das EXTRA-Angebot kann nur während der Laufzeit der Sonderausstellungen gebucht werden.

Dauer: ca. 90 Min.
Termine: nach Absprache
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

HEIMAT.FRONT - Oberschlesien und der Erste Weltkrieg
Laufzeit: bis 8.11.2015

„Leben im Krieg“
Zur Friedenserziehung in der Schule gehört das Thema „Krieg“. Hundert Jahre nach den Entwicklungen des Kriegsjahres 1915 zeigt die Sonderausstellung anschaulich unterschiedliche Facetten der Kriegszeit und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich altersgerecht über den Ersten Weltkrieg zu informieren.

Hunger gehörte zu einer zentralen Erfahrungen der Menschen im Kriegsalltag. Kinder jüngeren Alters lernen die Entbehrungen des Kriegsalltags anschaulich – anhand von historischen Kochrezepten, Auswirkungen der Rationierung,  kennen. Die Not machte auch erfinderisch. Aus Stahlhelmen entstanden Kochtöpfe, aus Kartoffelsäcken wurden Puppen genäht. Dieser Aspekt bestimmt den praktischen Teil des Angebots, in dem aus Haushaltsgegenständen und Fundsachen ein Spielzeug gebastelt wird.


Für Leib und Seele
Geschichte der schlesischen Landwirtschaft und Ernährungskultur
Laufzeit : 6.12.2015 – 15.10.2016

„Brotzeit – Wie kommt die Butter aufs Brot?“

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Erzeugung (Ackerbau und Viehzucht) über die Weiterverarbeitung und Vermarktung (Lebensmittelindustrie) bis hin zur Vorratshaltung, Zubereitung und zum Verzehr von Lebensmitteln (Hauswirtschaft) mit Blick auf Schlesien. Hinzu kommen die damit verbundenen Tischsitten und Essrituale, die Betrachtung von Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten sowie ein gesunder Umgang mit Lebensmitteln. Es geht auch um den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Ernährungskultur.

Bereits in der Jungsteinzeit beobachteten unsere Vorfahren, dass aus Samen neue Pflanzen wachsen. Bald wurde das Getreide gemahlen und mit Wasser vermischt als nahrhafter Brei gegessen. Später wurde der Brei ausgerollt und auf einem heißen Stein oder in der Glut des Feuers zu einem haltbaren festen Fladenbrot gebacken.

Deutschland gilt als „Land  des  Brotes“. Nirgendwo auf der Welt werden so viele verschiedene Brotsorten gebacken wie in Deutschland, es gibt über dreihundert. Aber woher kommt das Getreidekorn? In einer Führung durch die Sonderausstellung erfahren die Kinder, wie noch vor 100 Jahren unsere Grundnahrungsmittel wie Milch, Getreide, Fleisch, Obst und Gemüse angebaut, geerntet und verwendet wurden. Außerdem wird in einem praktischen Teil ein eigenes Brot gebacken und Butter gestampft.

Kontakt: Oberschlesisches Landesmuseum, Bahnhofstraße 62, 40883 Ratingen; Dr.Susanne Peters-Schildgen; Tel. 02102-965-233; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kommende Veranstaltungen

Samstags im Museum
Museumspädagogisches Programm für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
am Samstag, 25. März um 14:30 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Öffentliche Sonntagsführung
durch die Ostereierausstellung
am Sonntag, 26. März um 15:00 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Faust to go - Das Düsseldorfer Schauspielhaus zu Gast in Hösel
Eine Veranstaltung des Kulturkreis Hösel
am Dienstag, 28. März um 19 Uhr
Ort: Stiftung Haus Oberschlesien

Ausstellungseröffnung "Schlesische Bahnwelten"
am Sonntag, 2. April um 15:00 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

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