Not macht erfinderisch - Spielzeug aus Pfeifenreiniger & Co.

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Geschrieben von Peters-Schildgen
15. März 2012
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Flüchtlinge, Vertriebene und Ausgebombte hatten im Zweiten Weltkrieg mit ihrem Heim meist auch sämtliche Alltagsgegenstände verloren. Wer Spielzeug oder Schmuck haben oder verschenken wollte, musste es oft selbst herstellen. Als „Rohstoff“ bot sich militärisches Gerät an, das nach Kriegsende nutzlos und im Überfluss vorhanden war. In der Dauerausstellung und anhand von Fotos stoßen die Kinder auf Objekte, die zeigen, wie erfinderisch die Menschen in dieser Zeit der Notkultur waren. Ein Film zeigt den Wiederaufbau am Beispiel einer neu entstehenden Stadt. Im anschließenden praktischen Teil wird aus Pfeifenreinigern, Pappe, Butterbrotpapier, Joghurtbechern, Stoffresten und anderen Fundstücken Spielzeug gebastelt.

Zielgruppe: Klassen 1 – 5; Dauer: 1 ½ Std.

Was ist Heimat ?

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Geschrieben von Peters-Schildgen
15. März 2012
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Abteilung Flucht und Vertreibung in der AusstellungFlüchtlinge und Vertriebene packten ihren Koffer in dem Bewusstsein, alles Vertraute, Liebgewonnene möglicherweise für immer zurücklassen zu müssen. So steht im Mittelpunkt dieses Angebots stets der Koffer: Anfangs wird mit einem Spiel ermittelt, was die TeilnehmerInnen einpacken würden, wenn sie plötzlich ihr Zuhause verlassen müssten. Dann werden Gegenstände vorgestellt, die die Betroffenen auf ihrer Flucht mitgenommen haben, Erinnerungsstücke wie Fotoalben, Schmuck, aber auch Kleidung, Geschirr und Nützliches für Unterwegs. Eine gemeinsam erstellte Zeitleiste soll den geschichtlichen Rahmen des Themas verdeutlichen.

Biografischer Ansatz für ältere Kinder - anhand von verschiedenen vorgegebenen Materialien - Kollage mit Lebensgeschichten gestalten

Ziel ist es, die Gruppe für die oft schwierige Situation von Flüchtlingen und Vertriebenen allgemein zu sensibilisieren. Dabei spielt der Bezug zur gegenwärtigen Lage von Flüchtlingen eine wichtige Rolle.

Schlagworte zum Lernangebot: Identität (Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?) Heimat, Heimatverlust, Flucht, Vertreibung, Integration, Flüchtlinge, Vertriebene, Nachkriegszeit, Erfahrungen von Fremdheit (Anderssein, Fremdsein, Ich und der/die Andere), Biografien

Zielgruppe: Klassen 3 – 6; Dauer: 1 ½ Std.

Arbeitshilfen für Projektwochen und Facharbeiten

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Geschrieben von Peters-Schildgen
15. März 2012
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Recherche im FachinformationszentrumDas Angebot richtet sich an Gruppen, die sich mit dem Thema Flucht und Vertreibung, z. B. in Form eines Schulprojekts, Referats oder einer Facharbeit, befassen möchten.

Nach einführendem Filmbeitrag und Kurzführung durch Bereiche der Dauerausstellung und die Bibliothek des Fachinformationszentrums der Stiftung im Haus Oberschlesien erhalten die SchülerInnen praktische Arbeitshilfen für mögliche Projekte. Dazu gehören Tipps zur Literaturrecherche, zu Recherchen im Internet, Hinweise auf Bibliotheken, Archive, Organisationen, Unternehmen, Vereine, Behörden, Einrichtungen der Kirchen, Heimatstuben, etc. Aussagekräftig können Ortschroniken, Akten und Zeitungen sein, Sachzeugnisse, wie Grabsteine, Denkmäler, Gedenktafeln, Münzen oder Bauwerke, Siedlungen, Straßen, Briefe, Tagebücher, Verträge, Stadtpläne, Bauzeichnungen, Bilder, Fotos, Filme und vieles mehr. Es gibt Tipps für einen kritischen Umgang mit Quellen (Auswertung von Interviews mit Zeitzeugen) und für die Erstellung von Fragebögen als Leitfaden für die Durchführung eigener Interviews.

Zielgruppe: altersstufengerecht ab Klasse 7; Dauer: 2 Std.

Kommende Veranstaltungen

 
am Mittwoch, dem 16. Oktober, 19 Uhr
Ort: Stiftung Haus Oberschlesien

am Donnerstag, dem 17. Oktober, 14 - 17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

am Montag, dem 21. Oktober, 19 Uhr
Ort: Stifung Haus Oberschlesien
am Dienstag, dem 22. Oktober, 14 - 17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum
am Donnerstag, dem 24. Oktober, 14 - 17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Kontakt

Anschrift:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-9650

Email:
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