Eine Reise zum Erbe der Reformation in Oberschlesien und Mährisch-Schlesien

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Kretschmann
10 listopad 2017
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KR Studienreise 1Die Feierlichkeiten zu 500 Jahren Reformation boten Anlass, einmal jenseits der Zentren der Reformation in Mitteldeutschland und Niederschlesien zu blicken. Eine gemeinsame Studienreise (19.-21. Oktober 2017) des Deutschen Kulturforums östliches Europa und des Kulturreferats für Oberschlesien bei der Stiftung Haus Oberschlesien erkundete Orte historischen und gegenwärtigen evangelischen Lebens im polnisch-tschechischen Grenzgebiet. Im Mittelpunkt der Exkursion für 15 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen aus Deutschland, Polen und Tschechien standen – neben der hussitischen Vorgeschichte der Reformation – sowohl das Reformationsgeschehen wie auch die Unterdrückung und Behauptung des Protestantismus in den beiden schlesischen Landesteilen.

Das von Ariane Afsari (Deutsches Kulturforum östliches Europa) und Vasco Kretschmann (Kulturreferat für Oberschlesien) entwickelte dreitägige Erkundungsprogramm begann in Bielitz-Biala (Bielsko-Biała), dem Sitz der flächenmäßig kleinsten und zugleich mitgliederstärksten evangelischen Diözese Polens. Weitere Stationen waren die Städte Teschen (Cieszyn/Těšín) mit der einzigen Gnadenkirche Oberschlesiens und zugleich der größten evangelischen Kirche Polens, sowie Ratibor (Racibórz) auf den Spuren ehemaligen evangelischen Lebens. Im mährisch-schlesischen Fulnek und Zauchtel (Suchdol nad Odrou) besuchte die Gruppe neben den Wirkungsstätten der ehemaligen deutschen evangelischen Gemeinde auch Orte der Böhmischen Brüder, einer vorreformatorischen Bewegung. Den Abschluss der Studienreise bildete eine Exkursion nach Kunwald (Kunvald) in Ostböhmen, dem ersten Zufluchtsort der Brüdergemeinde. Entlang der polnisch-tschechischen Grenze bot die Studienreise Einblicke zur Reformationsgeschichte Schlesiens über einen nahezu 600-jährigen Zeitraum.

In der historisch komplexen Region halfen Vorbereitungstexte und Fachreferate während der Fahrten bei der Orientierung und Einordnung. Die evangelische Kirchengeschichte Schlesiens ist von zwei Niedergängen durch die Gegenreformation und die Vertreibung der ansässigen Bevölkerung geprägt – und dennoch ließen sich zahlreiche Spuren dieser einzigartigen Kulturgeschichte auffinden. Ein ausführlicher Reisebericht des Kulturreferenten erschien in der Zeitschrift Schlesischer Gottesfreund (Januar 2018) der Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e.V. und der Kirchlichen Stiftung Evangelisches Schlesien.

Präsentation der „Schlesischen Bahnreise | Podróż koleją po Śląsku“ – Ein spannendes Gesellschaftsspiel zur Eisenbahngeschichte Schlesiens für alle Generationen

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Kretschmann
01 listopad 2017
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KR Spiel aufgebautAnlässlich der Jubiläumsausstellung zu 175 Jahren Eisenbahn in Schlesien entwickelte das Kulturreferat für Oberschlesien zusammen mit dem Oberschlesischen Landesmuseum ein Brettspiel zur Bahngeschichte. Ziel des Spiels ist es, die eigenen vier Züge vom Betriebswerk aus einmal durch Schlesien zu schicken und sie dabei am Ende wieder sicher im Heimatbahnhof zu vereinen. Doch ist diese Rundreise nicht frei von Hindernissen und Gefahren. Andere Bahngesellschaften sind auf den gleichen Strecken unterwegs, blockieren die Weiterfahrt, übernehmen Ihre Reisenden oder zwingen aus anderen Anlässen zum Neuanfang. Das Schienennetz weist versteckte Tücken auf: Die Würfelzahl entscheidet an den Abzweigungen über die direkte Route oder eine längere Nebenstrecke, die Ereignisfeldern warten mit besonderen Geschehnissen aus der Eisenbahngeschichte Schlesiens auf!

Erstmals öffentlich präsentiert wurde das Spiel auf der Frankfurter Buchmesse (11.-15. Oktober 2017). Der Kulturreferent informierte am Gemeinschaftsstand des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Landesmuseen zur Geschichte der Deutschen im östlichen Europa über die neuesten Publikationen zur Geschichte Oberschlesiens. Auf der gut besuchten größten Buchmesse der Welt erfreuten sich schlesische Themen eines regen Interesses.

KR Buchmesse

Schlesische Bahnreise | Podróż koleją po Śląsku

Deutsch-polnische Sprachversion. Brettspiel für 2-6 Personen. Spielvariante 1 ab 6 Jahren, Spielvariante 2 ab 12 Jahren. Spielfeld mit 24 Spielsteinen (Lokomotiven aus Holz) in 6 Farben, 24 Ereigniskarten, Würfel, Anleitungs- und Informationsheft.

Konzept: Dr. Stephan Kaiser, Vasco Kretschmann, Melanie Mehring. Herausgegeben vom Kulturreferenten für Oberschlesien und dem Oberschlesischen Landesmuseum, Ratingen 2017. Gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Spiel und weitere Produkte zur Eisenbahnausstellung können direkt beim Oberschlesischen Landesmuseum bestellt werden: +49 (0) 21 02 / 96 50, Ten adres pocztowy jest chroniony przed spamowaniem. Aby go zobaczyć, konieczne jest włączenie obsługi JavaScript.

Eine Exkursion für Studierende nach Oberschlesien. Das Erbe der Reformation im polnisch-tschechischen Grenzgebiet.

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Kretschmann
29 czerwiec 2017
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Das im deutsch-polnisch-tschechischen Grenzgebiet gelegene Schlesien gehörte zu den Regionen, die sich als erste der Reformation öffneten. Für mehr als zweihundert Jahre bestimmte die Auseinandersetzung zwischen katholischem und evangelischem Bekenntnis die Geschichte des Landes. Auch in Zeiten der Gegenreformation bewahrten viele Lutheraner in Schlesien ihren Glauben. Zeugen ihres Kampfes um Selbstbehauptung sind die Gnadenkirchen, die sie Karl XII. von Schweden verdankten. Als siegreicher Feldherr im Nordischen Krieg erzwang er von Kaiser Joseph I. wichtige Zugeständnisse für die schlesischen Protestanten. Bei unserer Studienreise richten wir unser Augenmerk auf einen ausgewählten Ausschnitt Schlesiens: auf Oberschlesien und das böhmisch-mährische Grenzgebiet. Letzteres gehörte im 18. und 19. Jahrhundert als Österreichisch-Schlesien zur Habsburgermonarchie bzw. zu Böhmen und ist heute Teil Tschechiens, während das größere, nordöstliche Gebiet ab 1740 preußisch wurde und heute innerhalb Polens liegt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Studienreise

Die Teilnehmer werden mit wichtigen Städten und Stätten der Reformation in diesem landschaftlich reizvollen Gebiet bekannt gemacht. Mit Historikern, Theologen und Kulturwissenschaftlern sprechen sie über die damalige Bedeutung und die machtpolitischen Hintergründe dieser umwälzenden Bewegung und erkunden ihre Auswirkungen bis heute.

Den genauen Programmablauf finden Sie > hier

Teilnahme

Die Exkursion richtet sich an deutsche, polnische, tschechische und österreichische Studierende mit Interesse an transnationaler, regionaler Geschichte, wichtigen Persönlichkeiten der Reformation, Kontexte der Reformationsgeschichte in Oberschlesien und Böhmen, Architektur und Landschaft.

Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt. Die Exkursionssprache ist deutsch. Die Anreise nach Kattowitz sowie die Abreise von Breslau in die jeweiligen Wohnorte organisieren die Teilnehmenden selbst.

Welche Leistungen sind inbegriffen?

Busfahrt zu allen Orten der Exkursion, ab Kattowitz (Polen) nach Tschechien und zurück über Breslau. 4 Übernachtungen inkl. Frühstück und Verpflegung vor Ort (Mittag- und Abendessen), Eintritte, Vorträge, Führungen, Gespräche mit Experten, Arbeitsmaterialien.

Vorbereitung der TeilnehmerInnen

Die TeilnehmerInnen der Studienreise erhalten einen Reader zum Thema der Exkursion. In kleinen Gruppen erarbeiten sich die Teilnehmer im Vorfeld Informationen zu einzelnen Orten, Personen oder Ereignissen, die sie vor Ort den anderen vorstellen.

Anmeldungen

Für eine Anmeldung bitte einen kurzen Lebenslauf mit knapper Begründung des Interesses an der Studienreise bis zum 15. August 2017 senden an: Ten adres pocztowy jest chroniony przed spamowaniem. Aby go zobaczyć, konieczne jest włączenie obsługi JavaScript.

Organisatoren

Ariane Afsari, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Vasco Kretschmann, Kulturreferent für Oberschlesien

Eine literarische Reise durch Oberschlesien

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Kretschmann
28 czerwiec 2017
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oberschlesien prosaisch 1

oberschlesien prosaisch 2

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa und der Kulturreferent boten neue Einblicke in die Kultur und Geschichte Oberschlesiens. Im mährisch-schlesischen Eisenbahnwaggon des OSLM lauschten die Gäste den Autorenlesungen aus dem „Literarischen Reiseführer Oberschlesien" (verfasst von Marcin Wiatr) und dem Reportageroman „Der Schwarze Garten" (übersetzt von Benjamin Voelkel). Die gemeinsame Reise durch das „prosaische Oberschlesien" machte ebenfalls Halt im Lew-Kopelew-Forum Köln und im Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

27./28./29.06.2017: Oberschlesien prosaisch. Einladung zur Autorenlesung

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Kretschmann
17 maj 2017
Odsłony: 4547

Zusammen mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa lade ich Sie herzlich ein zur Vorstellung des Literarischen Reiseführers Oberschlesien von Marcin Wiatr und des Reportage-Romans Der Schwarze Garten von Małgorzata Szejnert (Übersetzung Benjamin Völkel).

Die Lesungen aus beiden Werken finden an drei Terminen und Orten statt:

Dienstag, 27. Juni 2017, 19 Uhr, Lew-Kopelew-Forum Köln

Mittwoch, 28. Juni 2017, 19 Uhr, Oberschlesisches Landesmuseum Ratingen

Donnerstag, 29. Juni 2017, 18 Uhr, Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Alle Details finden Sie in der beigefügten Einladung

Einladung Oberschlesien prosaisch

Przyszłe imprezy

Sommerferienprogramm - Baumeister gesucht!
am Dienstag, dem 06. August, 14-17 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Sommerferienprogramm - Ferien früher und heute
am Dienstag, dem 13. August, 14-17 Uhr

Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Sommerferienprogramm - Aquarell-Workshop
am Dienstag, dem 20. August, 14-17 Uhr

Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

am Sonntag, dem 25. August, um 15 Uhr
Ort: Oberschlesisches Landesmuseum

Kontakt

Adres:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen (Hösel)

Telefon:
+49(0)2102-965-0

Email:
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