Die ersten mit einer Dampfmaschine angetriebenen Züge hatten keinen Windschutz. Heiße Aschepartikel aus den Schornsteinen der Lokomotiven gefährdeten Fahrgast und Personal, vor allem Lokführer und Heizer. Die Fahrgäste hatten es oft nicht besser. Auch die Waggons waren damals nach Vorbild der Kutschen noch offen. Besonders...

Das ehemalige Dreiländereck bei Myslowitz war seit 1871 als „Dreikaisereck“ bekannt. Hier grenzten Deutschland, Russland und Österreich-Ungarn aneinander. Da es direkt am Zusammenfluss von der Weißen und Schwarzen Przemsa in reizvoller Landschaft lag, wurde es als Ausflugs- und Wanderort sehr beliebt und berühmt – und...

Wassertürme gehörten vor allem in der Blütezeit der Dampflokomotiven zur Grundausstattung an den Bahnhöfen. Sie dienten als Vorratsbehälter für Trink- und Betriebswasser. Je größer und höher der Turm, desto höher Druck und desto schneller floss das Wasser durch die Rohre. Nur so war es möglich,...

"Kleider machen Leute". Für Uniformen hat dieses Sprichwort besondere Geltung. Sie sind von Beginn an mit der Geschichte der Eisenbahn eng verbunden. Uniformen halfen dabei, die jeweiligen Funktionen und Positionen der Eisenbahner zu unterscheiden und dienten somit der raschen Identifizierung. Dem Träger verliehen sie auch...

Der deutsche Ortsname Hotzenplotz erinnert viele an den gleichnamigen Räuber von Otfried Preußler. Mit dem Namen ist gleichzeitig die Strecke Hotzenplotz–Röwersdorf (tschech. Osoblaha–Třemešná ve Slezsku) verbunden. Sie wurde 1898 durch die österreichische k.k. Staatsbahnen eröffnet. Dieses technische Unikat ist die älteste und zugleich einzige noch...

Die Entstehung der Linke-Hofmann-Werke ist mit einem Auftrag für den kleinen Breslauer Kutschen- und Fuhrwerkhersteller Gottfried Linke verbunden. Er erhielt 1839 von der Oberschlesischen Eisenbahngesellschaft den Auftrag für den Bau von 100 Güterwaggons. Ein neuer Gewerbezweig, der Waggonbau, wurde dadurch geschaffen. Im Laufe der Zeit...

Cookie Consent mit Real Cookie Banner