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29.04.2023, 18 Uhr [Salon Silesia]: Ein Abend für Schumann-Liebhaber (und jene, die es werden möchten)

Während die einen in den Mai tanzen, begleiten Sie am 29. April um 18 Uhr „Schumann und schlesische Schumannianer“ mit Andreas Post (Tenor) und Dominikus Burghardt (Klavier) in den fünften Monat des Jahres. Die musikalische Veranstaltung ist eine Fortsetzung der Konzertreihe „Salon Silesia – Musik aus und rund um Schlesien“.

Unter dem Begriff „schlesische Schumannianer“ werden vor allem Komponisten des 19. Jahrhunderts – der Blütezeit des deutschen Kunstliedes – zusammengefasst. Sie waren entweder gebürtige Schlesier oder wirkten zu Lebzeiten maßgeblich in Schlesien. Unter ihnen befinden Komponisten wie Karl Heinrich Zöllner, Carl Koßmaly, Julius Stern, Robert Radecke und Arnold Mendelssohn. Namen, die heute größtenteils unbekannt oder vergessen sind, deren Liedkompositionen aber von großem Wert sind. Diese Komponisten gehörten zu erklärten Bewunderern Robert Schumanns. Er wiederum schätzte ihre Werke, die er nachweislich in der von ihm herausgegebenen „Neuen Zeitschrift für Musik“ positiv rezensierte. Das Konzertereignis am 29. April führt Kunstlieder von Zöllner, Koßmaly, Stern, Radecke und Mendelssohn erstmalig mit denen von Robert Schumann zusammen. Die Idee und Ausarbeitung des Programms lag in den Händen von Dominikus Burghardt.

Der Tenor Andreas Post studierte zunächst Schulmusik bei Prof. Soto Papulkas an der Folkwang Hochschule (jetzt Folkwang Universität der Künste) in Essen, wechselte dann aber zum Sologesang. Sein Examen legte er mit Auszeichnung ab. In Kursen bei Margreet Honig ergänzte und verfeinerte er seine Studien. 1998 erhielt der gebürtige Arnsberger einen zweiten Preis beim 11. Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig sowie einen Sonderpreis des MDR. Seine rege Konzerttätigkeit führt den Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes Köln immer wieder über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus, unter anderem nach Israel, Südafrika, in die Ukraine und nach Singapur. Er arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Enoch zu Guttenberg, Sir Neville Marriner, Paul McCreesh oder Wolfgang Katschner und Ensembles wie der lautten compagney BERLIN, der Hannoverschen Hofkapelle oder der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie sowie mit Chören wie dem Leipziger Thomanerchor oder den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben zusammen. Posts besonderes Engagement gilt seit vielen Jahren dem Kunstlied, dem er sich gemeinsam mit Dominikus Burghardt intensiv widmet. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen spiegeln sein breites Tätigkeitsfeld wider.

Der Pianist Dominikus Burghardt studierte an den Musikhochschulen in Essen bei Prof. Boris Bloch, in Düsseldorf bei Prof. David Levine und in Hannover bei Prof. Roberto Szidon. Als Liedpianist erhielt er entscheidende Impulse von Prof. Norman Shetler in Wien und Prof. Irwin Gage in Zürich. Seit vielen Jahren arbeitet er mit zahlreichen Liedsängerinnen und Liedsängern zusammen. Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf bedeutende Podien und Festivals in Deutschland, im europäischen Ausland und in die USA. Über 25 Jahre lang unterrichtete er Liedgestaltung an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland, unter anderem in Leipzig, Dortmund und Essen. Außerdem leitete er Meisterkurse etwa an der Musikakademie in Kattowitz und an der Universität in Pula. 2015 initiierte er den Internationalen Liedduo-Wettbewerb Rhein-Ruhr. Heute lebt und arbeitet er in Würzburg.

Die Karten (15 Euro im Vorverkauf, 20 Euro an der Abendkasse) können online auf der Seite von NeanderTicket gebucht und sofort ausgedruckt oder an einer der bekannten Vorverkaufsstellen in der Region bezogen werden. Eine telefonische Bestellung unter (02102) 9650 ist ebenfalls möglich. Spielstätte ist das Haus Oberschlesien (Bahnhofstr. 71).

„Salon Silesia – Musik aus und rund um Schlesien“ bietet die Möglichkeit, ein breites Repertoire deutscher, polnischer, tschechischer und auch österreichischer Komponisten aufzuführen und verdeutlicht einmal mehr die völkerverbindende Kraft der Musik.