Oberschlesisches Landesmuseum

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Ab 05.05.2024: Silberfieber. Der Tarnowitzer Bergbau – das UNESCO-Welterbe in Oberschlesien

Silberfieber. Der Tarnowitzer Bergbau – das UNESCO-Welterbe in Oberschlesien
05. Mai 2024 – 04. Mai 2025
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 05.05.2024, 15 Uhr

Am Sonntag, den 5. Mai um 15 Uhr lädt das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen zur Vernissage der Sonderausstellung „Silberfieber. Der Tarnowitzer Bergbau – das UNESCO-Welterbe in Oberschlesien“ ein. Nach der Begrüßung durch Museumsdirektor Dr. David Skrabania folgen Grußworte von Dr. Christoph Willmitzer von der Kulturstiftung der Länder, die die Ausstellung großzügig unterstützt, und von Dr. Stefan Lock, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn. Eine thematische Einführung erfolgt durch den Kurator der Ausstellung, Mariusz Gąsior. Für die musikalische Umrahmung sorgt Aleksandar Filić am Klavier. Anschließend besteht die Möglichkeit, an zwei Führungen teilzunehmen, die von Mariusz Gąsior auf Polnisch und von Dr. David Skrabnia auf Deutsch angeboten werden. Die Ausstellungseröffnung ist auch für Familien geeignet, da während der Eröffnungsreden von 15 bis 16 Uhr eine Kinderbetreuung angeboten wird.

Die Sonderausstellung „Silberfieber. Der Tarnowitzer Bergbau – das UNESCO-Welterbe in Oberschlesien“ thematisiert die Entwicklung der zweitgrößten Montanindustrieregion Europas (nach dem Ruhrgebiet), die auf eine wesentlich längere Geschichte zurückblicken kann als das rheinisch-westfälische Industriegebiet. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Industrie in Tarnowitz (heute Tarnowskie Góry), dem Kern des oberschlesischen Bergbaureviers, seine Entwicklung und seinen Niedergang sowie die Bemühungen um seine Umwandlung in eine touristische Attraktion und seine Aufnahme in die UNESCO-Liste des Welterbes. Die Schau stützt sich vor allem auf Objekte aus den Sammlungen des Oberschlesischen Landesmuseums, des Verein der Heimatfreunde des Tarnowitzer Landes und des Deutschen Bergbau-Museums sowie auf digitale Elemente (Archiv- und zeitgenössische Videos, 3D-Scans, virtuelle Realität).

Auf insgesamt 450 m² werden zunächst die geografische und historische Lage der oberschlesischen Stadt sowie die Bergbaugeschichte bis 1784 (mit Schwerpunkt auf der Zeit von 1490 bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges) mit ihren prägenden Persönlichkeiten vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wiederaufnahme des Bergbaus in Tarnowitz um 1800 mit der ersten Dampfmaschine auf dem europäischen Festland. Anschließend werden die Anfänge des Industrietourismus beleuchtet und abschließend die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute sowie die Erfolgsgeschichte rund um die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste im Jahr 2017 erörtert.

Die von Mariusz Gąsior kuratierte Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Verein der Heimatfreunde des Tarnowitzer Landes (Stowarzyszenie Miłośników Ziemi Tarnogórskiej). Gefördert wird die Ausstellung von der Kulturstiftung der Länder und dem Land Nordrhein-Westfalen.

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