KlammernTrachtenschmuck aus dem Teschener Schlesien

Eröffnung: 21. Juli 2013, 15 Uhr

Sich zu schmücken, ist eins der ältesten menschlichen Bedürfnisse. Dem Schmuck wurden magische Kräfte zugeschrieben. Er galt als Glücksbringer, behütete seinen Träger, verdeutlichte dessen sozialen sowie familiären Status und erfüllte außerdem praktische und ästhetische Funktionen.

Die Ursprünge des prachtvollen Trachtenschmucks aus dem Teschener Raum liegen in der städtisch-adligen Renaissancekleidung. Der Silberschmuck war ein Zeugnis der bürgerlichen und aristokratischen Kultur im Teschener Land sowie eine Reminiszenz an die Mode der Renaissance und der nachfolgenden historischen Stile, wie Barock, Rokoko, Empire und Klassizismus. Die Existenz der ersten Teschener Goldschmiedewerkstätten wird in den Quellen aus dem 18. Jahrhundert nachgewiesen. Aus Venedig wurden die ersten silbernen Gürtel geliefert. Archivquellen, insbesondere Testamente, belegen, dass sich um die Mitte des 18. Jahrhunderts die städtische, von der west- und teilweise auch der osteuropäischen Mode inspirierte Bekleidung aus Teschen/Český Těšín/Cieszyn ins reiche dörfliche Milieu der Bauern in der Umgebung verlagerte und dort verbreitete. So fand auch der dazu gehörende kostbare Schmuck den Weg auf das Land. Jedoch konnten sich nur die Reichsten solchen Schmuck leisten. Der Schmuck wurde testamentarisch an die Erben mehrerer Generationen übertragen. Er war zugleich wertvolles Kapital und eine bedeutungsvolle Erinnerung an die Familie.

200 Jahre antinapoleonische Befreiungskriege Den thematischen Schwerpunkt 2013 bildet die große Sonderschau „Das Vaterland ist frey“ – 200 Jahre Befreiungskriege", Eröffnung: 28.4.2013, 15 Uhr). Schirmherr der Ausstellung ist Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ausgehend von den Verhältnissen am Ende der friderizianischen...

Eine Ausstellung mit dem Oberschlesischen Museum in Beuthen / Muzeum Górnośląskie w Bytomiu Kroszonki, pisanki, naklejanki – mehrere Begriffe sind in Oberschlesien für Ostereier gebräuchlich. Sie beschreiben unterschiedliche Verziertechniken. Nach der Gravurmethode verzierte Eier nennt man „kroszonki“; die mit Wachsbatiktechnik gestalteten Eier heißen „pisanki“. „Naklejanki“ genannte...

Vom 21. April bis zum 07. Juli 2013 präsentiert das OSLM die Sonderausstellung „Grenzgänger. Erzählte Zeiten, Menschen, Orte“. Das Projekt initiierte das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HdPZ). Die erweiterte Präsentation veranschaulicht mit vielen Informationen und Quellenmaterial die Erfahrungen der Oberschlesier mit der Teilung des Landes...

SA Adel D2 0Was passt besser zu den "Schlossgeschichten" als ein Schloss als Ausstellungsort? Schloss Caputh bei Potsdam ist für wahr ein adäquater Ort für eine Wanderausstellung zum Adel in Schlesien, die dort am 11. August eröffnet wurde. Das Oberschlesische Landesmuseum zeigte die Schau erstmalig 2011 im eigenen Haus. Diese wegweisende erste deutsche Ausstellung zum schlesischen Adel ist nun in einer ausleihfähigen Wanderausstellung verfügbar. Sie wurde zuerst im Haus der Heimat Baden-Württemberg in Stuttgart gezeigt und ist nun bis zum 31. Oktober 2012 im Schloss Caputh der Stiftung Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zu sehen. Der ab 1662 errichtete kurfürstlich-königliche Landsitz ist der einzige erhaltene Schlossbau der Potsdamer Kulturlandschaft, der die Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg repräsentiert.

Zur feierlichen Eröffnung am 11. August hatten sich bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen viele Gäste im Schlosshof eingefunden, darunter auch die Kooperationspartner: die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und das Deutsche Kulturforum östliches Europa. Es sprachen Schlösserdirektor Dr. Samuel Wittwer für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Dr. Claudia Tutsch für das Deutsche Kulturforum Östliches Europa und Direktor Dr. Stephan Kaiser vom Oberschlesischen Landesmuseum als Kurator der Ausstellung.

Sonderausstellungen in den Jahren 2001-2005 03.02.2001 – 25.03.2001 Hans Poelzig in Breslau. Architektur und Kunst 1899–1916 (in Zusammenarbeit mit dem Architekturmuseum Breslau, dem Nationalmuseum Breslau und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg) 03.03.2001 – 29.04.2001 Sonne entdecken. Christoph Scheiner 1575–1650...

Gemälde von Bertamaria Reetz 2003–2005 Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Bertamaria Reetz steht der Mensch. Den zumeist großformatigen dunklen Gesichtslandschaften und Aktdarstellungen sind existenzielle Grenzerfahrungen der Künstlerin vorausgegangen. Optimismus strahlt heute im Leuchten ihrer Kinderbilder. Durch den aus Oberschlesien stammenden Maler und Komponisten Rudolf Halaczinsky wurde...

Zum 100. Geburtstag des oberschlesischen Malers und Schriftstellers Norbert Dolezich (Bielschowitz/OS 1906 – Recklinghausen 1996) Norbert Ernst Dolezich wuchs im oberschlesischen Industriegebiet bei Beuthen auf. Nach dem Abitur studierte er Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Philosophie in Königsberg und Berlin. Als Kunsterzieher trat er in den höheren Schuldienst...

Gemälde von Gerda Stryi (Kattowitz 1905-Wiesbaden 1992) Eine Ausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums in Verbindung mit dem Verein der Freunde und Förderer der Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg Gerda Stryi war eine ungewöhnliche Künstlerin. 1921 kam sie mit 16 Jahren aus eigenem Entschluss von Kattowitz nach Breslau, um sich...

Der Krieg auf Fotos polnischer und deutscher Soldaten Eine Ausstellung des Museums zur Geschichte der Fotografie, Krakau, und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Essen e.V. als Beitrag zum Deutsch-Polnischen Jahr 2005-2006 Kurator der Ausstellung: Andrzej Rybicki, Krakau Koordination: Dr. Veronika Grabe, Essen Diese Ausstellung ist ein Lehrstück der Völkerverständigung. Das...

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