28 Aug. Industriegeschichten. Route der Technikdenkmäler in Polen
Tauchen Sie ein in die Industriegeschichte Polens !
Vom 31. August bis zum 21. September 2012 ist dies möglich auf dem Welterbe Zollverein, wo einst auch die Schornsteine rauchten und schwere Arbeit unter- und übertage verrichtet wurde.
In der Ausstellung „Industriegeschichten. Route der Technikdenkmäler. Polen“, die anlässlich des Polen-Nordrhein-Westfalen Jahres im Rundeindicker des Portals der Industriekultur auf Zollverein zu sehen sein wird, geht es um das große Vermächtnis der polnischen Industriekultur. Genau wie das UNESCO-Welterbe Zollverein gehört auch die Route der Technikdenkmäler in Polen zur Europäischen Route der Industriekultur. Die Ausstellung präsentiert somit eine gelungene Zusammenarbeit von zwei großen Erben der Industriegeschichte Europas und liefert als Kooperationsprojekt der Stiftung Zollverein mit dem Marschallamt der Woiwodschaft Schlesien sowie mit der Designerin Natalia Jakóbiec wichtige Impulse für die deutsch-polnische Freundschaft.
"Wer 100 Mal Schlesien besucht hat, kann durchaus ein Schlesier werden..."
Rund 20 Studierende am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nahmen vom 16.-18.07.2012 im Rahmen ihres Geschichtsstudiums an einer Praktischen Übung im Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen teil und konzipierten in Kleingruppen in dieser Zeit eigene Ausstellungen. Unter Leitung von Elisabeth Janik, M.A., die bis vor kurzem am Oberschlesischen Landesmuseum beschäftigt und für die Konzeption von Ausstellungen und die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war, und nun eine Aufgabe im Bildungsvermittlungsbereich im Deutschen Historischen Museum in Berlin übernommen hat, beschäftigten sich die Studierenden zunächst mit dem Thema Migration im Allgemeinen, um schließlich ihren Blick auf das Thema Flucht und Vertreibung, Migration aus Oberschlesien sowie Spätaussiedlung zu richten.

