04 Sep. Symposium: Vom Schlagbaum zur Brücke
Die deutsch-polnische Grenze im 20. Jahrhundert
22.-23. Oktober 2012
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung NRW Düsseldorf (LZpB), der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf (GHH) und des Oberschlesischen Landesmuseums Ratingen (OSLM) im Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf
Grenzen in Europa. Das waren prägende Erfahrungen für viele Generationen und Völker. Die Überwindung von Grenzen bedeutet Weiterentwicklung und ist ein länger währender Vorgang. Er besteht aus einem Geflecht von Aktionen, Begegnungen, Diskussionen, Gesprächen und Handlungen. Vor der Grenze zu verharren, ist ein Stillstand und verhindert Entwicklungen.
Tauchen Sie ein in die Industriegeschichte Polens !
"Wer 100 Mal Schlesien besucht hat, kann durchaus ein Schlesier werden..."
Rund 20 Studierende am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nahmen vom 16.-18.07.2012 im Rahmen ihres Geschichtsstudiums an einer Praktischen Übung im Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen teil und konzipierten in Kleingruppen in dieser Zeit eigene Ausstellungen. Unter Leitung von Elisabeth Janik, M.A., die bis vor kurzem am Oberschlesischen Landesmuseum beschäftigt und für die Konzeption von Ausstellungen und die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war, und nun eine Aufgabe im Bildungsvermittlungsbereich im Deutschen Historischen Museum in Berlin übernommen hat, beschäftigten sich die Studierenden zunächst mit dem Thema Migration im Allgemeinen, um schließlich ihren Blick auf das Thema Flucht und Vertreibung, Migration aus Oberschlesien sowie Spätaussiedlung zu richten.
